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Gewerbemuseum Winterthur | NIRVANA – wundersame Formen der Lust

Exklusive Objekte verweisen auf unsere Konzeption und Wahrnehmung von Lust

Das Gewerbemuseum inspiriert mit seiner aktuellen Ausstellung zu einem fantasievollen Umgang mit Erotik. Prickelnde sinnliche Momente lassen den Besucher schmunzeln und gleichzeitig die eigene Wahrnehmung von Sexualität infrage stellen.

Erotik in Design, Mode und Kunst
Der Wunsch nach sinnlichem Genuss und Verführung beflügelt die Fantasie immer wieder neu, das bekräftigen auch zahllose Werke im aktuellen Schaffen in Kunst und Design. Die Ausstellung «NIRVANA – wundersame Formen der Lust» erkundet mit gegen zweihundert Exponaten den Einfluss von Erotik auf Design, Mode und zeitgenössische Kunst. Ob geheimnisvoll, humorvoll oder gewagt – mit Einfallsreichtum eröffnen die ausgewählten Arbeiten einen anderen Blick auf das Universum der Sinnlichkeit und zeigen, wie Gestaltung und Materialien sowie die Bedeutungsebenen erotischer oder fetischistischer Welten neu interpretiert werden.

Tabus und Fantasie
Die exklusiven Objekte verweisen auf unsere Konzeption und Wahrnehmung von Lust. Edle Verarbeitungstechniken, die wir von Luxusgütern und traditionsreichen Handwerksarbeiten her kennen, und hochwertige Materialien wie Leder, Glas, Samt und Edelmetalle spielen dabei eine wichtige Rolle. Gleichzeitig stellt die Ausstellung unsere Tabus und unseren Blick auf Sexualität infrage. Sie plädiert für einen fantasievollen Umgang mit Erotik und würdigt ebenso die Kraft von Form und Material.

mudac Lausanne
Vom mudac – Musée de design et d’arts appliqués contemporains – in Lausanne konzipiert, ist die Ausstellung «NIRVANA» nun auch in der deutschen Schweiz zu sehen, im Gewerbemuseum Winterthur. Erstmals befasst sich eine Ausstellung in der Schweiz auf diese Art vertieft mit den Ausdrucksformen der Verführung und der Lust im zeitgenössischen und internationalen Kontext von Design und Kunst. Der Designer und Künstler Mark Woods, die Schmuckkünstlerin Betony Vernon und die junge Designerin Nika Zupanc erhalten ausserdem eine Carte blanche. Die inspirierende und nicht ganz jugendfreie Schau wird von einem breiten Rahmenprogramm und einem Katalog begleitet.

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