Das Rehmann-Museum präsentiert in Laufenburg die umfassende Werkschau «Hologramm» der Zürcher Künstlerin Mo Diener. Die Ausstellung spannt einen Bogen über vier Jahrzehnte künstlerischen Schaffens und verbindet persönliche Archivarbeit mit archäologischer Spurensuche. Im Zentrum steht das neue Hologramm «Die Archäologin» als audiovisuelle 3D-Erzählung.
Rehmann-Museum öffnet den Raum für Mo Dieners Werkschau «Hologramm»
- Publiziert am 7. August 2026
Mo Diener (geboren 1961 in Horgen) lebt und arbeitet in Zürich. Nach ihrem Studium der Ethnologie, Kulturanthropologie und Religionswissenschaft absolvierte sie eine Ausbildung in Kunst, Design und Videokunst. Seit Ende der 1980er Jahre ist sie als Performance- und Medienkünstlerin aktiv. Ihre Praxis umfasst Performances, Interventionen und Installationen, die international Anerkennung finden. 2013 war sie Mitbegründerin des bis 2023 aktiven Roma Jam Session art Kollektivs und betreut dessen Archiv.
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Im Zentrum der Ausstellung steht das neue Hologramm Die Archäologin. Als audiovisuelle 3D-Erzählung fungiert es als Portal, das Besuchende unmittelbar aus der Gegenwart löst und in eine andere Zeit entführt. Ausgangspunkt für dieses Werk war ein spektakulärer archäologischer Fund im Zugersee. In intensiver Zusammenarbeit mit einer Archäologin, einem Flussvermesser und einer Musikerin hat Mo Diener eine Erzählung geschaffen, die Forschung, visionäre Träume und dokumentarische Spuren zu einer fliessenden Zeitreise verwebt.
Vier Jahrzehnte künstlerische Praxis
Um dieses Werk herum entfaltet sich ein vielschichtiger Kosmos aus Videos, Objekten und Fotografien. Diener, die seit Ende der 1980er Jahre als Performance- und Medienkünstlerin aktiv ist, kombiniert ihr eigenes Werk archivarisch mit lokalen Fundstücken aus Laufenburg und Umgebung. Dadurch entsteht ein spannungsreicher Dialog zwischen ihrem transdisziplinären Schaffen und der spezifischen Geschichte des Ortes.
