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Kunstmuseum St.Gallen | «Surrogates» | Iman Issa

Die ägyptische Künstlerin zeigt ihre erste Einzelausstellung in der Schweiz. Damit feiert das Kunstjahr 2020 bereits seinen ersten Höhepunkt.

Iman Issa übersetzt historische wie zeitgenössische Aspekte in eine neue visuelle Sprache mit vielfältigen Bedeutungsebenen. Die in Berlin ansässige Künstlerin zeigte ihre Arbeiten bereits in renommierten Museen, unter anderem in Einzel- und Gruppenausstellungen im MoMA und im Guggenheim Museum, New York.

Neuinterpretation des historischen Kulturerbe
Die skulpturalen und installativen Arbeiten der ägyptischen Künstlerin Iman Issa (*1979 Kairo) verweisen auf historisches sowie aktuelles Kulturerbe, beispielsweise auf Monumente und Denkmäler und deren gesellschaftliche wie politische Prägung. Durch formale Reduktion und Abstraktion fokussiert die Künstlerin in ihren nahezu enzyklopädisch durchdachten räumlichen Inszenierungen den kollektiven Umgang mit Kunst-, Kultur- und Zeitgeschichte sowie die Macht der Darstellung.

Die Kunst des Verweises
Ausgehend von existierenden Memorialen, Artefakten oder Instrumenten, erarbeitet die Künstlerin formal abstrahierte Plastiken, die, teils mit Textverweisen versehen, bewusst eine Verbindung zu historischen Kunstwerken, Kulturgütern und Ereignissen herstellen. Dies tun sie, ohne deren soziale und geografische Herkunft oder kulturellen Kontext preiszugeben – ohne Zitate und Quellen offenzulegen.

Erste Einzelausstellung in der Schweiz
Iman Issa lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, u.a. im MoMA, New York, Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 21er Haus, Wien, und an der 12. Sharjah Biennale gezeigt. Die Präsentation im Kunstmuseum St.Gallen ist ihre erste Einzelausstellung in einem Schweizer Kunstmuseum.

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