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Kulturfestival | 30 Jahre Belluard

Das «Belluard Bollwerk International» wird 30. Seit 1983 läutet das interdisziplinäre Kunstfestival in Freiburg jedes Jahr den Sommer ein.

Hohe Experimentierfreude
Das Belluard Bollwerk International zeigt während zehn Tagen rund zwanzig Projekte aus den unterschiedlichsten Kunstsparten, darunter Theater, Tanz, Musik, Video, Performance, Installationen, Interventionen und atypische Projekte wie Akupunktur eines Gebäudes, eine lebende Bibliothek oder ein Car Tuning Event.
Das hochwertige Programm zeichnet sich durch grosse Experimentierfreude aus. Es bietet Unterhaltung auf hohem Niveau, regt mittels Kunst zum Nach- und Querdenken an und produziert Projekte von aufkommenden und bereits bekannten Künstlern aus der Schweiz und dem Ausland.
Die geografische Lage an der Schnittstelle zwischen Deutsch- und Westschweiz ist Programm: das mehrsprachige Festival fördert den Austausch zwischen lokalem und internationalem Kunstschaffen und zwischen Schweizer Künstlern aller Sprachregionen.

Mehrere Spielstätten
Das Festival ist sowohl Produktions- als auch Gastspielstätte. Alljährlich lanciert es eine Ausschreibung für KünstlerInnen und Praktiker verwandter Tätigkeitsbereiche, wodurch es sich über die Jahre einen hervorragenden Ruf als Produktionspartner und Gastgeber geschaffen hat.
Dabei werden mehrere Bühnen bespielt: Die zwei Hauptbühnen befinden sich im mittelalterlichen Bollwerk (auf Französisch Belluard) und in der Ancienne Gare. Zusätzlich werden je nach Projekt andere Infrastrukturmöglichkeiten der Stadt oder der öffentliche Raum genutzt. Im Jahre 2009 wurde neu das Festivalzentrum KITCHAIN eingeweiht. Es ist heute Treffpunkt für ein durchmischtes Publikum aus BesucherInnen, Kunstschaffenden, AnwohnerInnen und Passanten.

Afrogalactica
Kapwani Kiwanga berichtet als Anthropologin aus der Zukunft vom Einfluss der afrofuturistischen Bewegung auf die Raumfahrtbehörde der Vereinigten Staaten von Africa. Kimanga hat für ihre Projektionen des Zukünftigen tief in den Archiven der Popkultur gegraben und ebenso unbekannte wie skurrile Science Fiktion zu Tage gebracht.

Jakob Ampe & Pieter Ampe
Zwei Brüder bringen die räumliche Nähe, die Rollenzuschreibungen, das ständige Vergleichen und sich Messen, die Anziehung und Abstossung, gekittet durch das Lebenslange der Beziehung auf die Bühne. Geteilte Komik, jenseits der szenischen Genregrenzen.

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