Am stärksten an den 61. Solothurner Filmtage berührte ein Film, der gar nichts beweisen wollte: UNISONO von Georges Gachot. In nur sieben Drehtagen und mit minimalem Budget dokumentiert der Regisseur die Proben eines Jugend-Sinfonieorchesters in Boswil. Mit grosser Nähe, musikalischer Hingabe und charismatischen Protagonist:innen entfaltet der Film eine Sogwirkung, die bei seiner Weltpremiere zu Standing Ovations führte – ein stilles Plädoyer für die Kraft der Kunst.
UNISONO
UNISONO | SYNOPSIS
Der Film begleitet talentierte junge Schweizer Musiker:Innen bei ihrer Arbeit, ihrer Suche nach Inspiration, aber auch bei ihren Überlegungen, wie man heutzutage die «alte» klassische Musik spielen soll. Gefilmt wurde in der berühmten Kirche von Boswil, Schweiz im Sommer 2020. Das musikalische Programm beinhaltete Werke von Dvorak, Gorecki und einem unkonventionellen finnischen Komponisten, Iiro Rantala, der sich ihnen anschloss, um sein Crossover-Klavierkonzert «Best of Beethoven» aufzuführen.