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The Women

Kann man das Original von George Cukor (The Women, 1939) übertreffen? Nicht ganz. Aber Regisseurin Diane English ist ein höchst unterhaltsames Remake gelungen mit witzigen Dialogen und einem Schauspielerinnen-Ensemble in Bestform. 4 von 5 Filmperlen.

Synopsis: Die Demütigung sitzt tief: Nicht nur, dass die Modedesignerin Mary von ihrer Kosmetikerin erfahren muss, dass ihr Mann sie mit einer Parfumverkäuferin betrügt – die Geschichte landet auch noch in der Klatschpresse. Marys perfekte Welt, die bislang vor allem aus Shopping und Einladungen bestand, droht auseinanderzubrechen. Doch wofür hat man beste Freundinnen? So schliessen sich Sylvie, Alex und Edie zusammen, um ihre Mary zu rächen – auch wenn dabei nicht immer alles nach Plan läuft….

Kritik: In einem Punkt stimmt Diana Englishs “The Women“ zu 100 Prozent mit dem Original von George Cukor (1939) überein: während der ganzen Filmlänge ist kein einziger Vertreter des starken Geschlechts auf der Leinwand zu erspähen. Ausser einem Paar Unterhosen und Cowboystiefel, die die gedemütigte Mary (Meg Ryan) zum Fenster rauswirft, und einem neugeborenen Jungen geben ausschliesslich Frauen in dieser Komödie den (vergnüglichen) Ton an. Zwar vermögen auch eine hochkarätige Besetzung und wortgewandte Sprüche dem Thema ‚Untreue und Rache’ kaum neue Impulse zu verleihen. Doch das Schauspielerinnen-Ensemble – allen voran Meg Ryan, Annette Bening und Eva Mendes – karikieren weibliche Stereotypen so originell und überzeugend, dass die ‚Sex and the City’-Girls daneben ziemlich blass aussehen. „The Women“ ist ein Film von Frauen über Frauen. Ein Film für Männer und Frauen. Aber nichts für verkrampfte Zeitgenossen…..

Isabella Fischer

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