Als ihr Sohn Esben auszieht, beschliessen Kjeld und Vibeke, in ein kleineres Haus umzuziehen. Sie entdecken, dass die Wohnung, in der sie früher lebten, zum Verkauf ausgeschrieben ist, kaufen diese und machen einen Neuanfang…
Parents
Zum Film
Nachdem Esben aus dem Elternhaus ausgezogen ist, fühlen sich Kjeld und Vibeke von einem auf den anderen Tag überflüssig und wissen nicht, wie sie mit dieser Leere umgehen sollen. Zunächst nutzen sie jede Gelegenheit, Zeit mit ihrem Sohn zu verbringen, doch bald geniessen sie zunehmend ihre neu gewonnene Freiheit. Sie verlassen ihr schönes Haus und ziehen in ihre ehemalige Studentenwohnung um, wo sie sich kennen und lieben gelernt haben. Die alten Platten werden ausgegraben, es wird getrunken und geraucht, und die beiden tauchen immer tiefer in ihre gemeinsame Jugend ein, bis sie eines Morgens aufwachen und dreissig Jahre jünger sind. Was zunächst als fantastische Chance erscheint, entpuppt sich rasch als grösste Herausforderung ihrer Beziehung.
Stimmen
Das, was dieser Film perfekt beherrscht, ist der Trick, jede liebenswerte Schwäche, jede Sehnsucht erst anzuspielen und dann auszuspielen, über die erste Peinlichkeit hinaus an den Punkt, wo der Schmerz einsetzt. […] «Parents» geht nicht nur unter die Haut, der Film versöhnt auch auf radikale Art mit dem Älterwerden. Indem er den Jugendlichkeitswahn zum Wahnsinn erklärt. Michael Sennhauser, sennhauserfilmblog.ch