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Kino | Meine schöne Bescherung

Zwar ist "Meine schöne Bescherung* rasant und einfallsreich inszeniert, kommt aber ansonsten erstaunlich bieder daher.

Synopsis: Sara (Gedeck, “Clara”) liebt ihren Mann Jan (Ferch, “Vom Suchen und Finden der Liebe”). Sie hat drei Kinder. Jedes Kind von einem anderen Ehemann. Der Weihnachtsabend steht an. Sara hat heimlich alle ihre verflossenen Ehegatten samt deren Angehörigen eingeladen. Jan versucht im letzten Moment das drohende Unheil abzuwenden. Vergeblich. Allesamt stehen sie bereits vor der Tür. Der turbulente Abend nimmt seinen Verlauf und auf seinem Höhepunkt teilt Sara voller Verzückung allen mit, dass sie schwanger ist. Nur dumm, dass ihr derzeitiger Ehemann, aus einem ganz triftigen Grund, nicht der Vater sein kann. Und noch dümmer, dass sie das nicht weiss….

Kritik: Regisseurin Jupp (“Komm näher”) versucht mit ihrer Patchworkfamilienkomödie “weisse Weihnachten” mit “schwarzem Humor” zu verbinden. Was die Schauspielführung betrifft, ist ihr das prächtig gelungen. Die Darsteller agieren allesamt gut “aufgelegt”. Der etwas einfache Plot, eine bunt gemixte Gesellschaft auf der Suche nach einem wahren, bis zuletzt unbekannten Erzeuger, ergibt jedoch leider nicht die gewünschte böse Boulvardkomödie, sondern kommt überraschend bieder daher. Das liegt sicher nicht an der Regiesseurin, die in den besten Momenten rasant und einfallsreich inszeniert, sondern eher am zeitweise einfallslosen, zu wenig subtilen Drehbuch. Schade!

Benny Furth

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