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Flying Home

Auf sehr persönliche Art und Weise erzählt der Luzerner Filmemacher Tobias Wyss die rätselhafte Geschichte seines Onkels Walter Otto Wyss, genannt WOW.

Zum Film: Nach einem tragischen Autounfall wandert Walter Otto Wyss 1939 in die USA aus und erhält in seiner neuen Heimat die Chance, ein revolutionäres Hybridauto zu entwickeln. Doch das Projekt wird eingestellt. Ende der fünfziger Jahre zieht er nach Tokyo, lebt dort als Einsiedler und bringt sich autodidaktisch die japanische Sprache bei. Die letzten 30 Jahre lebt er auf Hawaii.

Nach seinem Tod hinterlässt Walter Otto Wyss ein Archiv mit 20’000 Fotografien und Diapositiven, Schriften, Postkarten und zahllosen Fotoapparaten. Trotz vieler Gelegenheiten, seinen Traum von Freiheit, Erfolg und Geborgenheit zu verwirklichen, konnte er sich nie von der Schweiz, seiner Mutter und seiner Schuld befreien. So stellt «Flying Home» auf subtile Art und Weise eine Schweizer Familiengeschichte dar und steht zudem für das Porträt eines Schweizers, der sich in der Ferne verlor, obwohl er sich immer nach seiner Heimat sehnte.

Stimmen: Einer der schönsten Filme, die ich in Solothurn gesehen habe (…). Dieser Film ist viel mehr als das Porträt des Onkels in Amerika. Es ist wirklich ein Film über die Arbeit eines Dokumentarfilmers, der recherchiert. Michael Sennhauser, DRS 2 | … ein verspielter, humorvoller, aber auch manchmal trauriger Film, eine intelligente, anregende Hommage an schwarze Schafe und Sonderlinge, wie es sie wohl in jeder Familie gibt. Cinemabuch.ch | Aus den dokumentarischen Annäherungsversuchen gegenüber schillernden familialen ‘oral histories’ ragt Tobias Wyss’ ‘Flying Home’ durch eine überzeugende vielschichtige Erzählweise heraus. Bettina Spoerri, NZZ

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