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Erlkönig | Georges Schwizgebel | Das Interview

Am Festival für Animationsfilm Fantoche in Baden gewinnt «Erlkönig» zwei Preise. In Locarno wurde das Werk auf der Piazza Grande welturaufgeführt. Ein Highlight! art-tv hat sich mit Georges Schwitzgebel über seine poetischen Visionen unterhalten.

Zum Film
Der neue Film «Erlkönig» basiert auf dem gleichnamigen Gedicht von Goethe. Ein Vater reitet mit seinem Sohn im Wald. Das kranke Kind glaubt, es sehe den Erlkönig, der es verführt und erschreckt. Die Musik stammt von Schubert/Liszt und wird interpretiert vom Pianisten Louis Schwizgebel, dem Sohn von Georges Schwizgebel.

Feste Grösse im Schweizer Animationsfilmschaffen
Der Schweizer Georges Schwizgebel – einer der bedeutendsten Vertreter des zeitgenössischen Animationsfilms – studierte an der École des Beaux-Arts et des Arts Décoratifs in Genf und machte eine Ausbildung zum Grafiker. Neben der Brotarbeit in der Werbung beginnt er schon früh mit ersten Animationsversuchen. Schwizgebel arbeitet bis heute weitgehend ohne Computertechnik und zumeist allein. Für eine Sekunde Filmmaterial malt er zwölf Bilder, wodurch er für einen sechsminütigen Film bis zu vier Jahre benötigt.

Animationsfilmstudio GDS
Gemeinsam mit Daniel Suter und Claude Luyet gründete Schwizgebel 1971 das Animationsfilmstudio GDS. 1974 erhielt er eine Studienauszeichnung für «Le vol d’Icare» und 1975 eine Qualitätsprämie für «Perspectives». Bis heute hat er rund zwanzig Kurzfilme geschaffen, die in der ganzen Welt ausgezeichnet wurden – darunter «La course à l’abîme», den das Festival von Annecy zu den hundert bedeutendsten Animationsfilmen zählt.

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