Szene

Das Format «FFFH auf Reisen» endet mit einer überaus erfreulichen Bilanz

Die dritte Ausgabe ist die erfolgreichste seit Projektbeginn.

Der Anstieg der Besucher:innenzahlen des FFFH auf Reisen ist nicht nur ermutigend für die Zukunft des Projekts, sondern für das Kino generell. Die meisten Workshops für Schulen waren ausgebucht, während die öffentlichen Abendvorstellungen mit einer Vorpremiere einen grösseren Erfolg verzeichnen konnten als im Vorjahr. Es war ein relativ schwieriges Jahr für die Schweizer Kinos; ausverkaufte Säle blieben selten. Wie bereits die erfolgreiche Durchführung des FFFH in Biel (+30% Besucher·innen im Vergleich zu 2021) bestärkt nun auch das FFFH auf Reisen die Organisator:innen in der Ansicht, dass qualitativ hochwertige Filme das Publikum noch immer begeistern und die Filmkunst in neuem Glanz erstrahlt. Das FFFH auf Reisen machte erstmals Halt im Berner Jura und stiess auch beim dortigen Publikum auf Interesse.

Das vom Kanton Bern und dem Kulturfonds der Berner Kantonalbank (BEKB) unterstützte Projekt, das 2020 in enger Zusammenarbeit mit dem Forum für die Zweisprachigkeit initiiert wurde, hat sich bewährt: In sieben Vorstellungen für Schüler·innen und sieben Vorpremieren konnten verschiedene Zielgruppen in der Region die französische/französischsprachige Filmkunst entdecken. Insgesamt besuchten 1’728 Personen die verschiedenen Kinos im Kanton Bern, von La Neuveville über Bern, Langnau, Thun, Meiringen und Tavannes bis nach Langenthal; das sind 57% mehr Besucher·innen als 2021 (damals waren es 1’104 Personen). Die Organisator·innen sind entsprechend zuversichtlich für die nächste Ausgabe. Diese wird im Oktober und November 2023 stattfinden – in einem Format, das den Aspekt der Kulturvermittlung für Schulen noch stärker gewichtet.

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