Angelina Jolie spielt Maxine Walker, eine amerikanische Regisseurin, die während der Fashion Week eine erschütternde Diagnose erhält. Ihre Geschichte kreuzt sich mit jener einer jungen südsudanesischen Nachwuchsmodelin und einer französischen Visagistin, die von einem anderen Leben träumt. COUTURE ist daher nicht prinär ein Film über Mode, sondern über die Menschen im Hintergrund. Alice Winocour nutzt die Welt der Haute Couture, um von Verletzlichkeit, Solidarität und der Kunst des Weiterlebens zu erzählen.
COUTURE – Ein Blick hinter die glänzende Fassade der Pariser Fashion Week
Alice Winocour erzählt von Frauen, die inmitten von Schönheit, Krankheit, Hoffnung und Neubeginn ihren eigenen Weg suchen.
COUTURE | SYNOPSIS
Maxine (Angelina Jolie), eine amerikanische Regisseurin, dreht einen Film auf der Pariser Fashion Week. Dort erhält sie eine Nachricht, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Kurz darauf kreuzen sich ihre Wege mit Ada, einem südsudanesischen Model im Exil, und Angèle, einer Visagistin, die von einem anderen Leben träumt. Zwischen diesen drei so unterschiedlichen Frauen entwickelt sich eine unerwartete Solidarität hinter der glamourösen Fassade des Modezirkus. Sie nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand und verweben die Fäden ihres Lebens neu.

Die Nähte zwischen den Menschen
Der Titel ist Programm. «Couture» bedeutet nicht nur Haute Couture, sondern verweist auch auf die Nähte, die Stoffe – und Menschen – miteinander verbinden. Winocour erzählt von Frauen unterschiedlicher Herkunft und Generationen, die alle auf ihre Weise mit Verletzlichkeit, Verlust und Veränderung konfrontiert sind. Die Modewelt dient dabei weniger als schillernde Kulisse denn als Spiegel einer Gesellschaft, in der Körper betrachtet, bewertet und vermarktet werden.
Besonders eindrücklich sind die Szenen hinter den Kulissen der grossen Modehäuser. Winocour erhielt als erste Regisseurin Zugang zu den Ateliers und Arbeitsräumen von Chanel und nutzt diese seltene Gelegenheit, um die oft unsichtbare Arbeit der Handwerkerinnen und Näherinnen sichtbar zu machen.
Angelina Jolie überzeugt mit leiser Präsenz
Im Zentrum steht jedoch Angelina Jolie. Ihre Darstellung einer Frau, die zwischen beruflichen Verpflichtungen und einer lebensverändernden Diagnose ihren Halt sucht, gehört zu den stärksten Momenten des Films. Die Rolle erhält zusätzliche Tiefe durch Jolies eigene Erfahrungen mit dem Thema Brustkrebs, die in ihrer zurückhaltenden, verletzlichen Interpretation spürbar werden. Winocour gelingt es, aus den einzelnen Lebenswegen ein berührendes Mosaik weiblicher Erfahrungen zu formen. .
Mehr zum Film liest du an dieser Stelle auf den Filmstart.
