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Bones and All

Zwei verliebte, menschenfressende Teenager als Filmthema, das tönt erstmal cheep!

Tatsächlich ist aber «Bones and All» ein romantisches Horror-Drama von Arthouse Qualität. Regisseur Luca Guadagnino versteht es meisterhaft Spannung aufzubauen, gerade weil er auch leisen Tönen viel Platz bietet. An der Seite von Oscar-Gewinner Mark Rylance spielen die beiden Shootingstars Timothée Chalamet und Taylor Russell gross auf. Sie und die anderen «Eater» lassen uns einen Schauer kalt über den Rücken fahren.

Der italienische Meisterregisseur Luca Guadagnino (*10. August 1971 in Palermo) bedient mit künstlerischer Virtuosität eine Bandbreite an unterschiedlichen Genres. Weltweite Bekanntheit erlangte er mit «Io sono l’amore» (2009) und «A Bigger Splash» (2015). Mit dem vierfach oscarnominierten Drama «Call Me by Your Name» (2017) begann die Zusammenarbeit mit Darsteller Timothée Chalamet, die er für sein neuestes Werk «Bones and All» (2022) fortführte. Am diesjährigen ZFF wurde Luca Guadagnino mit dem «A Tribute to…» Award geehrt.

Bones and All | Synopsis

Die junge Aussenseiterin Maren möchte eigentlich nur geliebt werden. Im Weg steht ihr das abgründige Verlangen nach Menschenfleisch, das sie von klein auf verspürt. Als ihr Vater sie am Tag nach ihrem sechzehnten Geburtstag verlässt, begibt sich Maren auf die Suche nach ihrer Mutter. Endlich möchte sie verstehen, worin der Ursprung ihres dunklen Geheimnisses liegt. Auf ihrem Roadtrip quer durch die USA erhält sie Gesellschaft von Lee. Dieser gibt ihr nicht nur Geborgenheit, sondern teilt auch ihre blutige Vorliebe.

Bones and All | Stimmen

«Wirklich ‹gruusig› aber sehr originell. […] Tatsächlich ist es aber ein romantisches Horror-Drama von Arthouse-Qualität.» – Geri Krebs, arttv.ch | «Auch wenn gewisse Szenen einen angewidert und geschockt zurücklassen: Der Film schafft es, eine intensive Stimmung aufrecht zu erhalten, die weder in seiner Brutalität noch in seiner Intimität an Stärke verliert.» – Suad Demiri, SRF | «Es geht hier auch um Armut und Obdachlosigkeit, die Erbarmungslosigkeit des Überlebens und die heimliche Scham über diese besondere Art von Hunger, die einen selbst dann nicht loslässt, wenn man überlebt hat. “Bones and All” ist ein extravaganter und ungeheuerlicher Film: unheimlich, böse und erschreckend in seinem verqueren romantischen Idealismus.» – Peter Bradshaw, The Guardian | «Die Horror-Lovestory mit Roadmovie-Charakter ist atmosphärisch dicht, erreicht in seinen stärksten Momenten eine ungemeine Intensität und hat in einigen Szenen eine richtig verstörende Wirkung. Achtung Chalamet-Fans: Nichts für empfindliche Gemüter.» – Gianluca Izzo, Outnow

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