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Ardente·x·s

Können Pornofilme einen künstlerischen und politischen Ansatz haben?

In seinem ersten und gewagten Langfilm «Ardente·x·s» erzählt der Schweizer Filmemacher Patrick Muroni, der an der ECAL studierte, vom Kampf des Kollektiv OIL Produktion für eine andere Vision von Begehren und Sexualität. Muronis Kamera verfolgt das Abenteuer dieser neuen Pornograf:innen, die fröhlich und unbeschwert durch die Strassen der Schweiz ziehen und lautstark eine Revolution der Lust einfordern. Eine genderneutrale sexuelle Befreiung bahnt sich an.

Ardente·x·s | Synopsis

In Lausanne beginnt eine Gruppe junger Frauen und queerer Menschen um die 20 mit der Kamera in der Hand, pornografische Filme zu drehen. Zwischen ihren Jobs für einige und ihrem Studium für andere setzen sie alles daran, ethische und dissidenten Filme zu produzieren. Sehr schnell werden die Medien des Landes und dann auch die Öffentlichkeit auf das Kollektiv aufmerksam. Nun sind sie in einen Kampf für eine andere Vision von Lust und Sexualität verwickelt.

Ardente·x·s | Stimmen

«‹Ardente·x·s› verfolgt das Abenteuer des Kollektivs, gibt Einblicke hinter die Kulissen der Produktion, die Wortmeldungen in den Medien, die Bekundungen und die intimsten Momente, in denen sie uns einladen, ihren Alltag zu entdecken.» – Alice Riva,VdR | «‹Ardente.x.s› ist ein mutiges und notwendiges Spielfilmdebüt, ein Aufbegehren gegen eine patriarchalische Gesellschaft, die mit aller Kraft an einer Geschlechtertrennung festhält, die sie für natürlich und unveränderlich hält.» – Muriel Del Don, Cineuropa | «‹Ardente-x-s› ist ein ausgesprochen gelungener Dokumentarfilm, weil er nachvollziehbar vermittelt, was die Gruppe sucht, was sie vermeiden will und wie sie das angehen. Und weil ihre positive Fröhlichkeit, die Offenheit gleichzeitig vermittelt, dass sie ihre Ziele offensichtlich auch immer wieder erreichen und den Missionsgedanken dahinter auch vermitteln können.» – Michael Sennhauser, Sennhausers Filmblog

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