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Appassionata

«Mit den Worten kann man lügen, mit den Tönen nicht». Alena Cherny ist Konzertpianistin mit Leib und Seele – ihr Spiel verrät Trauer und Wut, aber auch Enthusiasmus und Liebe. Die Schweizer Produktion erhielt am Zurich Film Festival den Publikumspreis.

Zum Film
Fernab von ihren Eltern in einem Internat in Kiew gross geworden, ist Alena Cherny nach der Katastrophe von Tschernobyl in die Schweiz emigriert. Heute ist sie als Künstlerin etabliert und möchte sich einen Herzenswunsch erfüllen: der Musikschule ihres ukrainischen Heimatdorfes einen Flügel schenken. Zusammen mit dem Instrument geht sie auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie besucht die Orte ihrer Kindheit, ihre Mutter, aber auch das Internat und – Tschernobyl.

Stimmen
Ein schöner Festivalfilm, der in seiner Schlichtheit berührt. Der Film begleitet eine Künstlerin, die durch ihr Können und ihre Sensibilität dem Zuschauer neue Welten eröffnet. Besonders berührend ist der Besuch ihrer ersten Klavierlehrerin, die auf dem inzwischen längst verstimmten Klavier Chopin spielt und ihn deswegen um Verzeihung bittet. Rührend, echt, beeindruckend. art-tv.ch | Eine berührende Reise, der viel Klassiker der Klaviermusik mit einem persönlichen Schicksal verknüpft (…) Der Film zeigt eindrücklich welche emotionale Kraft Musik ausdrücken zu vermag. Cinema

Labhart und Cherny sind beide Träger des Wetziker Kulturpreises.

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