Mit ALLEGRO PASTELL entsteht ein präzises Generationenporträt über Liebe im digitalen Dauerzustand — ein Film, der zeigt, wie sich Nähe, Sehnsucht und Selbstinszenierung zwischen Berlin, Social Media und emotionaler Überforderung neu definieren. Zwischen Ironie und existenzieller Ernsthaftigkeit erzählt der Film von zwei Menschen, die permanent verbunden sind und sich doch immer wieder verlieren. Nice!
ALLEGRO PASTELL – Zartheit im neoliberalen Dauerrauschen
ALLEGRO PASTELL | SYNOPSIS
Im Jahrhundertsommer 2018 führen die Romanautorin Tanja Arnheim und der Webdesigner Jerome Daimler eine scheinbar ideale Fernbeziehung in der Hitze Berlins, der Idylle eines geerbten Bungalows im hessischen Maintal und vielen Zugfahrten dazwischen. Doch das sorgfältig gepflegte Gleichgewicht aus Vertrauen und Ungebundenheit der beiden hyperreflektierten Millennials gerät ins Wanken, als Tanja in der Nacht ihres Geburtstags bemerkt, dass die Beziehung existentiell werden könnte.
«So geht Kino! Eine grossartige Vorlage meisterhaft auf die Leinwand übertragen. Fantastische Schauspieler:innen und authentische Dialoge, echte Gefühle, echte Beziehungen. Fängt perfekt das Berliner Lebensgefühl in der Zeit vor Corona ein. Damals hatten wir alle keine Sorgen, Politik spielte keine Rolle. Wir alle waren irgendwie, wie Kanzlerin Merkel: Unaufgeregt, nüchtern, sachorientiert, nicht so extrem, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Nach dem Berghain ins Office, am nachmittag bei Cos shoppen, gemütlich die neueste Netflix-Serie binchen, oder sich mit Bauchschmerzen vor Lachen bei Böhmi amüsieren. Bisschen Tindern, bisschen Schnee. Ach, war das nice damals.» - Billy Pillgrim

