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Theater Basel | Meine faire Dame

Was man schon immer sagen wollte, aber nie formulieren konnte, ist vielleicht gar nicht in Worte zu fassen, aber in Musik. Das beweist das "Sprachlabor" von Christoph Marthaler.

Als der Intendant des Theater Basel Georges Delnon das Musical “My fair Lady” ins Programm aufnahm, meinte Christoph Marthaler, dass er den Stoff auch schon immer mal bearbeiten wollte. Zu seiner Überraschung bekam Marthaler den Auftrag, aus dem Stoff auch ein Projekt zu realisieren. So entstand “Meine Faire Dame – Ein Sprachlabor”.

Malte Ubenauf erklärte art-tv.ch, worauf sich Marthaler bei der Inszenierung konzentrierte und Anna Viebrock gibt Aukunft zum Bühnenbild. Der anfängliche Zusammenhang mit dem Musical geht dabei zunehmend verloren, was der Qualität der Inszenierung keineswegs schadet. Es entsteht eine Art Liederabend über das Versagen der Sprache und den Sieg der Musik. Dabei steht wie so oft das Ensemble und seine Feinfühligkeit für den Stoff im Vordergrund. Die Grenze des Kitsch wird zwar immer wieder berührt, aber nie überschritten. Das macht den Abend zu einem Genuss für das Auge und vor allem für das Ohr. Sehenswert.

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