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Theater Basel | Ein Volksfeind

Wie weit geht eine Gesellschaft, um ihren Lebensstandart zu erhalten? Regisseur Simon Solberg transformiert Ibsens Stück in die heutige Zeit und überzeugt mit starken Figuren, Tiefgang sowie schrägem Humor.

Verhängnisvolle Entdeckung
In der schönen kleinen Stadt läuft alles bestens: das Heilbad floriert, die Bürger profitieren von wirtschaftlichem Aufschwung, die Steuern sind niedrig. Die Idylle wird getrübt, als die Ärztin des Heilbades aufdeckt, dass das heilende Wasser vergiftet und schädlich ist. Zuerst wird sie von den Bürgern darin unterstützt, den Skandal aufzudecken. Doch die Angst um ihre Existenz bringt die Bürger schon bald gegen die Ärztin auf und die Situation eskaliert.

Henrik Ibsen
Der Norwerger Henrik Ibsen (1828?–1906) gilt als einer der Begründer der modernen Dramatik. Trotz erster Erfolge als Theaterleiter und Dramatiker verbrachte Ibsen, nach Auseinandersetzungen mit Regierung, Öffentlichkeit und Presse, mehr als ein Drittel seines Lebens im «freiwilligen Exil» in Italien und Deutschland. Hier entstanden seine wichtigsten Arbeiten für die Bühne, so auch 1882 «Ein Volksfeind».

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