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Luzerner Theater | Der nackte Wahnsinn

Raffiniert und hochturbulent erzählt die Komödie von den alltäglichen Tragödien hinter den Theaterkulissen. Das Stück ist eine wunderbare Herausforderung für das Schauspielensemble, eine grandiose Liebeserklärung an die «Schlangengrube Theater».

Zum Stück: Am Rand der Verzweiflung
Es ist kurz nach Mitternacht, und die Generalprobe der Komödie «Nackte Tatsachen» läuft. Die Nerven aller Beteiligten liegen blank, denn auf der Bühne herrscht das Chaos. Die Schauspieler verpassen ihre Auftritte, sie vergessen ihre Texte, und der Regisseur ist am Rand der Verzweiflung. Das Stück wird immer mehr zur Nebensache, denn das eigentliche Drama findet neben und hinter der Bühne statt. Intrigen und Neurosen bestimmen die Probe, die zum Ende hin vollends in privaten Kleinkriegen nach diesem ersten Akt endet. Diesen gibt es dafür anschliessend in weiteren zwei Ausführungen zu erleben: Auf diese chaotische Generalprobe folgt nun eine der Vorstellungen des Stücks nach Wochen und schliesslich der wohl letzte Abend der Tournee, wo inzwischen der nackte Wahnsinn regiert.

Chaotische Generalprobe
«Von hinten war es komischer als von vorn», befand der Autor Michael Frayn, als er von der Seitenbühne aus der Aufführung eines seiner Stücke zusah. Inspiriert von diesem Erlebnis schrieb er sein Erfolgsstück «Der nackte Wahnsinn».

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