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Freilichttheater Staufberg | Ueli de Pächter

Eine fulminante Fortsetzung der Inszenierung von «Ueli de Chnächt» (2016) im Freilichttheater Staufberg.

Mit Musik, Gesang und Tanz sollen die Besucher:innen zum Staunen gebracht werden, dabei setzten die Theatermacher:innen auf viel Witz, sorgen aber auch für nachdenkliche Momente. Hinter der Neufassung der beliebten Geschichte aus dem Jahre 1849 stehen Autor Peter Locher und Musiker Urs Erdin, unterstützt werden sie von der Choreografin Angela Mannarino.

Eine Gruppe von Theaterbegeisterten hatte 2007 die Idee, auf dem Staufberg ein Freilichttheater aufzuführen. Ein Freilichtspektakel in einer speziellen Umgebung, mit Musik. Die Gruppe unter der Führung von Markus Moser gründete dann 2008 den Verein Freilichttheater Staufberg mit dem Ziel, periodisch weitere Theater in dieser einzigartigen Umgebung zu realisieren. Die Geschichten werden jedesmal exklusiv für den Verein geschrieben und musikalisch live begleitet.

Eine fulminante Fortsetzung

Vom Theater «Ueli de Chnächt» (2016) gibt es eine Fortsetzung: Ausgehend von der Original-Filmgeschichte «Uli der Pächter» nach dem Roman von Jeremias Gotthelf erlebt Ueli mit seiner Frau Vreneli eine schwere Zeit. Die Ernte ist dürftig, Löhne müssen bezahlt werden, Joggeli fordert von Ueli gnadenlos die Pacht ein. Da lässt sich Ueli auf einen Kuhhandel ein und wird vor Gericht gestellt. Er gewinnt zwar den Prozess, aber mit seinem Seelenheil ist es dahin. Und die Verfluchung des Geschädigten sorgt für schlaflose Nächte. Die «Glungge» steht zum Verkauf. Schon wittern die falschen Freunde von Ueli das grosse Geschäft. Da kommt Rettung in allerletzter Not. Parallel dazu gibt es wieder eine Geschichte mit Jugendlichen aus der Gegenwart. Auch Ulrich, mittlerweile erwachsen, muss sich durchbeissen. Sein Freund Fabio gewinnt immer mehr Einfluss auf ihn. Es winkt das grosse Geld. Wichtige Entscheidungen stehen an. Wird Ulrich der Geldgier oder seinem Herzen folgen?

Text: Freilichttheater Staufberg

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