Vom 25. Februar bis 23. Mai 2027 ist Andrew Lloyd Webbers Welterfolg CATS in Zürich zu erleben – erstmals in einer schweizerdeutschen Fassung. Die neue Inszenierung verbindet die bekannten Melodien und fantasievollen Katzencharaktere mit einer gehörigen Portion Lokalkolorit. Ein Musicalklassiker, der seit seiner Uraufführung 1981 weltweit Millionen Menschen begeistert und nun in ungewohnt vertrauter Sprache auf die Bühne kommt.
CATS – Jetzt wird auf Schweizerdeutsch miaut!
- Publiziert am 4. November 2026
Das legendäre Musical erobert erstmals in Schweizer Mundart die Bühne und verwandelt die Zürcher MAAG Halle in einen magischen Katzen-Treffpunkt.
Eine Vorschau von Alain Ziehbrunner
Ein Ball, viele Katzen und die Chance auf ein neues Leben
Einmal im Jahr versammelt sich auf einer Müllhalde eine illustre Katzengesellschaft zum legendären «Jellicle Ball». Die unterschiedlichsten Charaktere präsentieren sich mit ihren Geschichten, Eigenheiten und Sehnsüchten. Denn am Ende des Abends steht eine besondere Entscheidung bevor: Eine der Katzen darf in die geheimnisvolle «Heaviside Layer» aufsteigen und ein neues Leben beginnen. Über diese Ehre entscheidet Old Deuteronomy, das weise Oberhaupt der Jellicles.
Die Aussenseiterin im Mittelpunkt
Unter den schillernden Katzenfiguren befindet sich auch Grizabella, einst eine gefeierte Schönheit, heute einsam und von den anderen verstossen. Ihre Geschichte verleiht dem Musical eine berührende Dimension. Mit dem berühmten Song «Memory» gehört ihr einer der emotionalen Höhepunkte des Abends. Hinter all den verspielten Auftritten, den spektakulären Tänzen und den fantasievollen Kostümen erzählt CATS auch von Ausgrenzung, Sehnsucht und dem Wunsch nach Zugehörigkeit.
Ein Welterfolg mit Zürcher Dialekt
Seit seiner Uraufführung 1981 hat CATS in über 50 Ländern mehr als 80 Millionen Zuschauer begeistert. Das Musical lebt weniger von einer ausgefeilten Handlung als von seinen unverwechselbaren Figuren, der mitreissenden Musik und einer Bühnenwelt, in der sich die Darsteller mit beeindruckender körperlicher Ausdruckskraft in Katzen verwandeln. Die Zürcher Produktion wagt nun den sprachlichen Perspektivenwechsel. Wie sich die weltbekannten Songs und die skurrilen Katzenpersönlichkeiten auf Schweizerdeutsch anhören werden, dürfte zu den besonderen Reizen dieser Neuinszenierung gehören.


