Über 40 Jahre leitete Annemarie Parekh das weit über Bern hinaus bekannte akar dance studio. Das nun zugängliche Archiv umfasst Videos, Fotografien, Texte und Presseberichte aus den Jahren 1973 bis 2012. Dokumentiert sind Aufführungen und Proben der akar dance company ebenso wie Parekhs Unterricht und zahlreiche internationale Gastkurse. Besonders wertvoll sind bislang kaum öffentlich zugängliche Aufzeichnungen von Tänzer aus der «Golden Era» der Martha Graham Dance Company.
40 JAHRE AKARDANCE – EIN ARCHIV DER SCHWEIZER TANZGESCHICHTE WIRD ÖFFENTLICH
Vier Jahrzehnte Tanzgeschichte, legendäre Namen und bisher kaum gezeigte Aufnahmen: Annemarie Parekh macht ihr Archiv zugänglich.
Bern als Treffpunkt der Tanzwelt
Yuriko, Ethel Winter, Bertram Ross oder Armgard von Bardeleben waren regelmässig in Bern zu Gast. Die Videos geben seltene Einblicke in ihre Arbeits- und Unterrichtsweise. Auch andere bedeutende Tanzschaffende fanden den Weg ins akar dance studio. Ruth Currier brachte die Limón-Technik nach Bern, Oded Hariri vermittelte die Arbeit der Batsheva Dance Company. Thomas Hauert, Philipp Egli und Samuel Würsten gehören ebenfalls zu den bekannten Namen, die mit akar verbunden sind. Das Archiv dokumentiert, wie international vernetzt die Berner Tanzszene bereits früh war und welche Rolle Annemarie Parekh dabei spielte.
Mehr als ein Tanzarchiv
Die Website erzählt zugleich von Parekhs eigenem Leben als Tänzerin in New York und in der Schweiz sowie von ihrer Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden anderer Sparten, darunter der Grafiker Kurth Wirth und Musiker wie Besse Welsh oder Hans Eugen Frischknecht. Besonders gelungen ist die Form der Präsentation: Die Website funktioniert nicht wie ein statisches digitales Archiv, sondern wie eine choreographierte Entdeckungsreise. Bilder, Filme und Dokumente geraten buchstäblich in Bewegung, ja sogar die Website tanzt!


