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Portrait | Joana Obieta | Sängerin und Komponistin

In Ihrer Kindheit war sie von klassischer Musik umgeben - auf Reisen entdeckte Joana Obieta die kubanische Musik.

Das Schöne an der lateinamerikanischen Musik sei, dass sich darin Musiktraditionen der ganzen Welt spiegeln, sagt die 1992 geborene Sängerin. «Weltmusik» wäre denn auch ein Etikett, mit welchem sich knapp umreissen liesse, in welchen musikalischen Gefielden sie sich heute bewegt. arttv.ch hat Obieta, die kürzlich von der Ausserrhodischen Kulturstiftung mit mit einen Werkbeitrag geehrt wurde, bei ihr zu Hause in Rehetobel AR besucht.

Zwischen Berklee und Rehetobel
Als Tochter von zwei Berufsmusikern war Joana Obieta in der Kindheit umgeben von klassischer Musik. Doch auch die lateinamerikanischen Klänge wurden ihr quasi in die Wiege gelegt, lernte sie doch den Tango bereits von ihrem Vater, den argentinischen Kontrabassisten Francisco Obieta, kennen. Die in Rehetobel AR aufgewachsene Musikerin absolvierte ihre Gesangsausbildung am Berklee College in Boston (USA). Berklee sieht Obieta als «Schmelztiegel der Kulturen und Traditionen» und als idealen Ort, Gleichgesinnte zu finden. In der Tat lernten sich die heutigen Mitglieder ihres Bandprojekts «Dejàn» am Musikcollege kennen. «De», spanisch, und «jàn», aserbeidschanisch für «Seele» oder «Familie», sind die Wörter, aus denen sich der Bandname zusammensetzt. Sie spiegeln den multinationalen Hintergrund des Quartetts wider: Obieta wird als Leadsängerin begleitet von Bassist Han Beyli, der aus Aserbaidschan stammt, sowie von den Kubanern Aníbal Cruz, Pianist und Komponist, sowie Perkussionist Keisel Jimenez. Obieta überrascht aber auch mit eigenen Kompositionen, Musik von erfrischender Lebensfreude.

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