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Orpheum Stiftung | zum Beispiel Laura van der Heijden

«Das Cello von Laura van der Heijden singt», lobt der Pianiist und Komponist Fazil Say. Mit ihm hat die Cellistin als junge Orpheum Solistin in der Tonhalle Zürich César Francks Violinsonate in A-dur, in einer Transkription für Cello von Leonard Rose, bravourös zum Besten gegeben.

Cellistin pur
Als jüngste Tochter eines holländischen Vaters und einer Schweizer Mutter in England geboren, beginnt Laura van der Heijden ihren Musikunterricht als Vierjährige und erhält zwei Jahre später ihre ersten Cellostunden. Seit 2008 ist sie Schülerin des renommierten britisch-russischen Cellisten Leonid Gorokhov. Zusätzlich lernt sie in Meisterklassen von David Geringas, Ralph Kirshbaum und Miklós Perényi. Trotz ihres jugendlichen Alters hat Laura van der Heijden schon zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. Nach ihrem Schulabschluss legte die Musikerin ein Zwischenjahr ein, das sie ganz dem Cello widmete. Dazu gehörten Konzerte in Deutschland, Neuseeland und Australien. Von der Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten wurde sie ausgewählt, um im Rahmen des «Förderrezitals 2016» gemeinsam mit Fazil Say in der Tonhalle Zürich aufzutreten. Laura van der Heijden spielt ein Cello von Joseph Hill, Baujahr 1780, eine Leihgabe der Familie Boileau.

Orpheum Stiftung
Seit 1991 hat die Orpheum Stiftung einer Vielzahl von Solistinnen und Solisten, Kammermusikern, Ensembles und Dirigenten Konzerte auf grossen Bühnen ermöglicht. Dort haben sie eine weite Palette an Meisterwerken interpretiert. Die Orpheum Stiftung sieht ihre hauptsächliche Aufgabe darin, junge Talente aufzuspüren, die von der Orpheum Förderidee am meisten profitieren können. Es geht im Wesentlichen darum, künstlerische Begegnungen auf höchstem Niveau zu ermöglichen. Herausragende Jungtalente erhalten durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Dirigenten und renommierten Orchestern musikalisch entscheidende Impulse. Durch solche repräsentativen Auftritte erfährt die Karriere einer Solistin, eines Solisten einen oft entscheidenden Schub. Die Orpheum Stiftung entwickelte in ihrer langjährigen Tätigkeit zudem weitere Förderelemente für eine nächste Solistengeneration: die Orpheum CD-Reihe, das Orpheum Supporters Orchestra und das urbane Konzertformat «Labor Bar Classic».

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