Von der Metropolitan Opera in New York über die Mailänder Scala bis zu den Salzburger Festspielen: Mojca Erdmann ist auf den bedeutendsten Bühnen der Musikwelt zu Hause. Seit 2025 setzt die in der Schweiz lebende Sängerin ihre Bekanntheit zudem als Botschafterin des Zürcher Tierschutzes ein – aus tiefer persönlicher Überzeugung. Am 4. Februar 2027 unterstreicht sie ihr Engagement mit einem Benefiz-Liederabend.
MOJCA ERDMANN – Eine grosse Stimme für den Tierschutz
Mit einem Benefizkonzert am 4. Februar 2027 macht die international bekannte Sopranistin ihr persönliches Engagement für das Wohl der Tiere hörbar.
Zürcher Tierschutz
Der Zürcher Tierschutz wurde 1856 gegründet und gehört damit zu den ältesten Tierschutzorganisationen Europas. Der gemeinnützige Verein engagiert sich für das Wohl, die Würde und eine artgerechte Haltung von Heim-, Nutz-, Wild- und Versuchstieren. Neben Aufklärungsarbeit, politischen Stellungnahmen und verschiedenen Tierschutzprojekten betreibt die Organisation am Zürichberg ein modernes Tierheim. Dort werden ausgesetzte, beschlagnahmte oder nicht mehr ausreichend versorgte Tiere aufgenommen, medizinisch betreut und nach Möglichkeit an geeignete neue Halter vermittelt.
Von Hamburg auf die grossen Opernbühnen
Mojca Erdmann wurde in Hamburg geboren und kam schon früh mit klassischer Musik in Berührung. Mit sechs Jahren erhielt sie ihren ersten Violinunterricht, später sang sie im Kinderchor der Hamburgischen Staatsoper. Nach dem Abitur studierte sie Violine und Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Zu ihren prägenden Lehrern gehörte der renommierte Bassist Hans Sotin. 2002 gewann sie beim Bundeswettbewerb Gesang sowohl den ersten Preis als auch den Sonderpreis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik. Der internationale Durchbruch führte sie an Häuser wie die Metropolitan Opera New York, die Mailänder Scala, die Berliner Staatsoper und das Opernhaus Zürich. Darüber hinaus gastierte sie bei den Salzburger Festspielen und arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Kent Nagano und Gianandrea Noseda zusammen.
Zwischen Mozart und Gegenwart
Die besondere Stärke von Mojca Erdmann liegt in ihrer aussergewöhnlichen stilistischen Bandbreite. Ihr Repertoire reicht von barocker Musik und Mozart über die grossen Werke des 19. Jahrhunderts bis zu anspruchsvollen zeitgenössischen Kompositionen. Ihre klare, bewegliche Stimme und ihre präzise Textgestaltung machen sie sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzert- und Liedfach zu einer gefragten Interpretin.In jüngerer Zeit war sie unter anderem als Vitellia in Mozarts LA CLEMENZA DI TITO an der Königlichen Oper Kopenhagen zu erleben. Am Opernhaus Zürich übernahm sie in Roman Haubenstock-Ramatis Kafka-Oper AMERIKA die Rollen Klara und Therese. Auch Werke von Wolfgang Rihm, Jörg Widmann, Gustav Mahler, Johann Sebastian Bach und Giovanni Battista Pergolesi gehören zu ihrem breit gefächerten Konzertrepertoire. Mojca Erdmann lebt seit vielen Jahren am Zürichsee. Ihre Verbindung zur Schweiz ist damit längst nicht mehr nur beruflicher Natur: Zürich und seine Kulturlandschaft sind zu einem festen Lebensmittelpunkt der gebürtigen Hamburgerin geworden.
Eine Stimme für Tiere
Seit 2025 engagiert sich Mojca Erdmann als Botschafterin für den Zürcher Tierschutz. Tiere begleiten die Sängerin seit vielen Jahren und spielen auch in ihrem Alltag eine wichtige Rolle. Ihren Hund Olaf adoptierte sie als Welpen aus dem Tierheim des Zürcher Tierschutzes. Wann immer möglich, begleitet er sie auf Reisen und ist auch beim täglichen Üben dabei – gelegentlich mit einer «ganz eigenen gesanglichen Einlage». Aus der Dankbarkeit gegenüber den Mitarbeitenden des Tierheims entstand der Wunsch, deren Arbeit öffentlich zu unterstützen. Damit verleiht Mojca Erdmann dem Tierschutz im wahrsten Sinne des Wortes ihre Stimme. Ihr Engagement zeigt, dass künstlerische Präsenz und gesellschaftliche Verantwortung keine Gegensätze sind. Als international bekannte Persönlichkeit kann sie Aufmerksamkeit auf jene Lebewesen lenken, die ihre Interessen nicht selbst vertreten können.