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erstKlassik am Sarnersee | Kammermusikfestival | Magnet Beethoven

Es sah aus, als würde 2020 «zu viel Beethoven» gespielt, dann wurde das erstKlassik Kammermusikfestivals am Sarnersee doch zum einzigartigen Event!

Beethoven, ein grosser Naturliebhaber, der Spaziergänge im Freien liebte, vertont in der Pastorale eine heitere Landpartie mit Hirten, Vögeln, Donner und lustiger Stimmung nach dem Sturm. Das Kammermusikfestival erstKlassik am Sarnersee eröffnete seine 13. Ausgabe mit einer Version der Pastorale für sechs Streicher und feierte unter dem Titel «Magnet Beethoven» dessen 250. Geburtstag.

Interpretinnen und Interpreten
Julita Smoleń. Violine, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO); David van Dijk. Violine, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO); Benedict Hames. Viola, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO); Alice Weber. Viola, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO); Katharina Jäckle. Violoncello, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO); Samuel Lutzker. Violoncello, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO); Lukas Richter. Kontrabass, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO); Bettina Faiss. Klarinette, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BRSO); Michael von Schönermark. Fagott, Tonhalle Orchester Zürich, Dozent Hochschule Luzern – Musik; Pascal Deuber. Horn, Bayerisches Staatsorchester, München; Benjamin Engeli. Klavier; Heinz Holliger Oboe; Lisa Anna Gross. Oboe; Marie-Lise Schüpbach. Oboe/Englischhorn; Alice Belugou. Harfe.

Klein aber fein
Um den Sicherheitsauflagen wegen Covid-19 genügen zu können, wurde das Musikfestival erstKlassik auf fünf Tage gekürzt und auf zwei Spielstätten reduziert. Zum Festivalauftakt erklang in Engelberg ein fast sinfonisches Konzert, welches zu einem Spaziergang durch die klingende Natur einlud. Nach Quartetten von Haydn (Lerche) und Dvořák (Zypressen) wurde Beethovens berühmte Pastoralsinfonie in einer Fassung für sechs Streicher gespielt.

Zum Abschluss
«Unerhört» war der Konzerttitel am zweiten Festivaltag und setzte sich mit Musik berühmter Komponisten auseinander, die an Schwerhörigkeit oder gar Gehörlosigkeit litten. Beethoven hat sein Gehör mit nur 48 Jahren verloren und trotzdem so wundervolle Werke geschaffen. Auch Gabriel Fauré litt an einer Gehörerkrankung, die zur vollkommenen Taubheit führte. Zum Festivalabschluss erklang mit dem Septett von Beethoven eines seiner populärsten Kammermusikwerke. Auf dem Programm standen zudem die «Serenata in vano» des volkstümlichen dänischen Komponisten Nielsen und das Klarinettenquintett von Anton Reicha, einem engen Freund Beethovens.

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