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Augusta Raurica | Blaue Stunde

In der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang und nächtlicher Dunkelheit, während der ‹Blauen Stunde›, ertönten Alp- und allerlei sonstige Hörner, Gesang und Perkussion in Augusta Raurica. Ein grandioser Saisonschluss.

Klanglicher Zwischenraum
Noch bevor es definitiv Herbst wird, die Nächte immer kühler oder sogar schon kalt werden und die Sonne immer tiefer am Horizont dahinschwindet, hat das szenische Musik-Projekt ‹Blaue Stunde› einen starken Schlussakzent der Spielzeit 2012 im Römischen Theater in Augusta Raurica gesetzt. Konzipiert und realisiert wurde das Projekt vom Performer und Komponisten Balthasar Streiff. Er orientierte sich in seinem szenischen Musikprojekt mit mehr als 30 Alphornbläsern an der ‹Blauen Stunde›, jener Zeit der Dämmerung zwischen Sonnenuntergang und nächtlicher Dunkelheit, sowie für die Zeit kurz vor Sonnenaufgang. Das Projekt versetzte das Publikum zwischen Tag und Nacht in einen sublim gestalteten klanglichen Zwischenraum.

Alphorn-Revolutionär
Streiff bezeichnet sich auf seiner Website (www.streiffalphorn.ch) als ‹Alphorn-Revolutionär›. Verschiedene Arbeiten auf der Schnittstelle von Musik, Raum und Klang führten Streiff zum Alphorn. Seine langjährige Auseinandersetzung mit dem Schweizer Kultinstrument wird begleitet von Projekten quer durch Bereiche der Bildenden Kunst, Theater, Perfomance, Film, Literatur und durch die verschiedensten Musikstile. 1996 gründete er zusammen mit dem Stimmperformer Christian Zehnder das international renommierte Duo , im Alphornquartett bewegt er sich zwischen künftiger Schweizer Tradition und zeitgenössischer Musik.

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