«Leben & Lassen. Spuren des Menschseins» lädt dazu ein, aktiv zu werden, und richtet den Blick auf die gesamte Bandbreite menschlicher Existenz – von der kontroversen Frage, wann das Leben überhaupt beginnt, über prägende Entscheidungen wie die Berufswahl bis hin zum Tod und der Frage, wofür jede:r Einzelne in Erinnerung bleiben will. Rund 120 Objekte aus der Sammlung des Historischen Museums Thurgau veranschaulichen den Alltag vergangener Jahrhunderte und schlagen den Bogen vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Nach einer längeren kuratorischen Pause gelingt dem Team mit der Sonderausstellung ein Neustart: Sie erfüllt auch die Ausstellungsräume des Alten Zeughauses Frauenfeld wieder mit Leben.
Auf den «Spuren des Menschseins» im Alten Zeughaus Frauenfeld
- Publiziert am 18. Juni 2026
Ein Rundgang im Dialog
Auf einem personalisierten Rundgang treten die Besuchenden in einen Dialog mit der Ausstellung. Mithilfe eines selbst gewählten Schlüsselobjekts in Form eines 3D-Drucks können sie an interaktiven Stationen eigene Perspektiven einbringen und die ausgestellten Objekte sowie Fragestellungen kommentieren. Rund 120 Objekte aus der Sammlung des Historischen Museums Thurgau veranschaulichen, welche materiellen Spuren Menschen hinterlassen und weshalb einige davon überdauern. Die Exponate werden so zu Erinnerungsträgern und eröffnen Einblicke in vergangene Lebenswelten.
Neue Impulse im Alten Zeughaus
Nach einer längeren kuratorischen Pause belebt diese umfangreiche Sonderausstellung die Ausstellungsräume des Alten Zeughauses Frauenfeld wieder. Besuchende begeben sich auf eine Reise durch sechs Lebensphasen – Geburt, Kindheit, Jugend, Lebensmitte, Alter und Tod. Die Ausstellung regt dazu an, über Vergänglichkeit, Erinnerungskultur und die Spuren nachzudenken, die wir selbst hinterlassen.