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Was der Igel weiss

«Er will nicht wissen, was ich arbeite, er will wissen, wie ich schlafe. Darum ist er hier.» – Über das Wiedersehen zweier Freunde nach langer Zeit.

Peter Zimmermanns Debut «Was der Igel weiss» ist ein Roman über Freundschaft, Tierethik und den Glauben an moralische Ideale. Das Manuskript wurde mit einem Werkbeitrag der Zentralschweizer Kantone ausgezeichnet.

Peter Zimmermann, geboren 1972, wuchs in Nidwalden auf. Er promovierte in Philosophie und arbeitet als Fachdidaktiker an der Universität Fribourg. Ab 2016 publizierte er diverse Texte in Literaturzeitschriften und wurde für sein Schreiben bereits verschiedentlich aus­ gezeichnet: 2016 gewann er den Schreibwettbewerb von «Das Magazin» und den Literatur­wettbewerb Treibhaus des Literarischen Monats, 2018 erhielt er einen Werkbeitrag der Zentralschweizer Literatur­förderung für die Arbeit an «Was der Igel weiss», und 2019 den Irseer Pegasus. Peter Zimmer­ mann lebt in Bern.

Zum Buch
Vor Tom Wasers Tür steht unerwarteter Besuch. Patrick, Toms bester Freund aus der Gymnasialzeit, ist zur Beerdigung seiner Mutter in die Schweiz zurückgekehrt. Es gäbe viel zu bereden nach fünfundzwanzig Jahren: Wie Tom einst den kleinen Achermann vom Haken nahm, Prügel einsteckte und dafür Patricks Freundschaft gewann. Wie sie an Konzerten mit Tickets handelten, im Kellerclub LSB gegen die Welt antanzten und die Rohbauten Nidwaldens besetzten. Ob Tom in New York studiert hat und Patrick Arzt geworden ist. Doch da lauert etwas Unausgesprochenes zwischen ihnen, und das Surren von Patricks Handprothese erinnert Tom an seine Schuld, erinnert ihn an Jasmin und an die Schweine mit den eitrigen Wunden.

Artist in Residence
Seit zwei Jahren bietet das ehemalige Kloster Dornach, heute ein moderner Betrieb mit den Bereichen Gastronomie/Hotellerie, Kultur und Kirche, eine Residence «Aussteigen-auf-Zeit» in der klösterlichen Tradition des Rückzuges und der Einkehr an. Für zehn Tage dürfen Kunst- und Kulturschaffende sowie Wissenschaftler aus ihren Alltagspflichten aussteigen und sich dem widmen, was sie am liebsten machen, einer kreativen Tätigkeit oder inspirierenden Auszeit. Den Gästen wird eine ehemalige Klosterzelle mit Halbpension zur Verfügung gestellt, als Dankeschön freut man sich über eine Mitarbeit im Klostergarten oder über einen Beitrag im Kulturprogramm. Die Ausschreibung erfolgt jeweils Anfang September für das Folgejahr und wird auf der Webseite des Klosters publiziert.

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