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Verleihung des Innerschweizer Kulturpreises 2016 an Judith Albert

Am 10.September wurde die Videokünstlerin Judith Albert auf dem Pilatus Kulm von der Innerschweizer Kulturstiftung geehrt. Judith Albert wäre nicht Judith Albert, wenn sie den Ort der Vergabe nicht mitbestimmt hätte.

Nicht nur bewegtes Bild
Mit dieser Preisverleihung würdigt der Stiftungsrat der Innerschweizer Kulturstiftung die gebürtige Alpnacherin als Kunstschaffende, die mit ihren kraftvollen und poetischen Schöpfungen zum Nachdenken anregt. Alberts Werke, seien es Zeichnungen, Videos, Installationen oder Kunst im öffentlichen Raum, finden in der Zentralschweiz und weit darüber hinaus grosse Beachtung.

Reduziert und präszis
«JAHRE TUT BILD!» Mit diesem Anagramm – gebildet aus den Buchstaben ihres Namens – dankt Judith Albert auf dem 2132 Meter über Meer gelegenen Pilatus für den Kulturpreis der Innerschweiz. Reduzierter und präziser kann kaum jemand sagen, warum die 47-jährige Alpnacherin den prestigeträchtigen, mit 25 000 Franken dotierten Preis entgegennehmen darf. Warum sie so viele aufsehenerregende Werke geschaffen hat, drückt sie in einem andern Anagramm zu ihrem Namen aus: «DJ HU LIEBT ART.» Ja, es ist die Lust, immer wieder Neuland zu betreten, sich auf Unbekanntes einzulassen, die Arbeit weiterzuentwickeln und auch Risiken einzugehen, die sie antreibt, die ihr Aufträge und viele Preise beschert.” (Nidwaldner Zeitung)

Die Künstlerin
Judith Albert geboren 1969 in Sarnen, aufgewachsen in Alpnach Dorf, lebt und arbeitet in Zürich. Von 1992 bis 1993 besuchte sie die Schule für Gestaltung Luzern (HSLU), anschliessend von 1993 bis 1997 die Höhere Schule für Gestaltung und Kunst Zürich (ZHdK), Studienbereich Bildende Kunst. Albertwurde neben dem Innerschweizer Kulturpreis mit vielen weiteren Auszeichnungen geehrt.

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