Beim Schweizer Kunstverein, dem Dachverband der lokalen und regionalen Kunstvereine in der Schweiz und Herausgeber des Kunstbulletin, gibt es Veränderungen: An der Delegiertenversammlung im Bündner Kunstmuseum Chur wurde Marianne Burki zur neuen Präsidentin gewählt. Die Kunsthistorikerin und Kuratorin ist ein Glücksfall, um mit ihrer breiten Vernetzung und Erfahrung den Verein in die Zukunft zu führen.
Schweizer Kunstverein: Neue Präsidentin
- Publiziert am 27. Juni 2026
Marianne Burki leitete von 2005 bis 2019 bei der Stiftung Pro Helvetia die Abteilung Visuelle Künste. Dort verantwortete sie ab 2012 auch den Schweizer Pavillon an der Biennale Venedig. Davor war sie von 1999 bis 2005 Direktorin des Kunsthaus Langenthal. Seit 2020 leitet sie die TaDA Textile and Design Alliance in St. Gallen, ein Residenzprogramm, dass Künstler:innen mit der Textilindustrie vernetzt. Als freie Kuratorin war zuletzt 2023 von ihr Doris Stauffer, Fotografie bei je vous propose in Zürich zu sehen.
Burki folgt auf Jean-Pierre Hoby, der den Schweizer Kunstverein seit 2012 präsidierte und dabei auf nationaler Ebene für die Kunstvermittlung und den Kulturjournalismus lobbyiert hat, etwa im Kontext der Vernehmlassungen zur Kulturbotschaft des Bundes. Zudem hat er diverse Projekte für die Sektionen initiiert darunter auch eines mit dieser Plattform. Von 2013 bis 2023 kooperierte der Schweizer Kunstverein mit arttv.ch, um Videoberichte über die Sektionen und ihre Häuser zu realisieren. Dabei produzierten wir im Auftrag des Kunstvereins jedes Jahr diverse mehrminütige Porträts, welche über das Internet verbreitet wurden und noch immer werden. Nachdem der Schweizer Kunstverein zuerst von einer privaten Stiftung bei der Finanzierung der Videoporträts unterstützt wurde, übernahm die Ernst Göhner Stiftung für die Jahre 2018-2023 diese Rolle.
