Unter dem Thema «If Music» fragt die Jubiläumsausgabe vom 20. bis 23. August 2026, wie Film über Erzählstrukturen hinaus zu Rhythmus, Klang, Resonanz und Bewegung werden kann. Das Festival versteht Musik dabei nicht als Begleitung des Films, sondern als dessen inneres Prinzip.
Avantgarde-Kino und Videokunst im Engadin
- Publiziert am 3. Juni 2026
Das St.Moritz Art Film Festival feiert seine fünfte Ausgabe und widmet sich dem Film als Rhythmus, Resonanz und Bewegung.
Leitung und Jury
Geleitet wird das Festival von Stefano Rabolli Pansera als Artistic Director und Diana Segantini als Managing Director. Präsident ist Martin Hatebur, Präsident der Kunsthalle Basel. Zum Kuratorium gehören unter anderem Adam Szymczyk, Leonardo Bigazzi und Paula Nascimento. Die internationale Jury setzt sich aus Désiré Feuerle, Ewa Hess und Skarlet Smatana zusammen.
Internationale Höhepunkte
Zu den ersten angekündigten Höhepunkten zählt die Schweizer Premiere von «Two People Exchanging Saliva» von Natalie Musteata und Alexandre Singh mit Zar Amir Ebrahimi. Ebenfalls im Programm ist «Silvesterchlausen» von Andrew Norman Wilson, eine filmische Auseinandersetzung mit traditionellen Neujahrsritualen im Appenzell. Mit «Nocturno Vivo» präsentiert die schweizerisch-japanische Künstlerin Leiko Ikemura zudem eine immersive Videoprojektion zwischen Malerei, Klang und Bewegung.
Plattform für künstlerischen Film
Das Festival hat sich in den vergangenen Jahren als unabhängige internationale Plattform für künstlerischen Film, Videokunst und experimentelles Kino etabliert. Die fünfte Ausgabe entfaltet sich in fünf thematischen Sektionen und verbindet internationale Perspektiven aus Film und Gegenwartskunst. Ergänzt werden die Vorführungen durch Gespräche an der Schnittstelle von Kunst, Kino und Philosophie.
