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Museum Tinguely | Belle Haleine – Der Duft der Kunst

Wie riecht Kunst? Was geschieht, wenn unsere Nase plötzlich die Hauptrolle spielt beim Erleben von Kunst? Die aktuelle Ausstellung im Museum Tinguely stellt zum ersten Mal den Geruchssinn ins Zentrum unserer ästhetischen Wahrnehmung: eine Erfahrung!

Ausstellungsreihe zu den fünf Sinnen
Das Museum Tinguely realisiert in den nächsten Jahren eine Ausstellungsreihe, mit der es die komplexe Thematik der fünf menschlichen Sinne und ihre Darstellung in der Kunst beleuchten will. Den Auftakt dieser Reihe bildet die Gruppenausstellung «Belle Haleine – Der Duft der Kunst». Sie geht über die gängige museale Erlebnisform von Kunst hinaus, die vor allem den visuellen Sinn des Betrachters anspricht.

Düfte beinflussen die Wahrnehmung
Düfte evozieren subjektiv und kulturell unterschiedlich geprägte Emotionen, Erinnerungen und Assoziationen. Ein bestimmter Duft zieht uns an oder stösst uns ab. Der Einsatz von olfaktorischen Stimuli in der Kunst geschieht oft subversiv und bricht mit vielen Tabus. Gerüche provozieren. Diesen Umstand machen sich international bekannte Künstler zu Nutze und setzen sich dabei mit den grossen Fragen unserer heutigen Zeit und Gesellschaft auseinander. Die Ausstellung zeigt Werke und Installationen von Marcel Duchamp, Dieter Roth, Ed Ruscha, Valeska Soares, Sissel Tolaas und vielen anderen. Ein Duftkino und ein vielfältiges interdisziplinäres Rahmenprogramm ergänzen die Schau.

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