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Kunstmuseum Luzern | Jahresausstellung Zentralschweizer Kunstschaffen XL

Zum Anlass des 200. Jubiläum der Kunstgesellschaft Luzern wird die Jahresausstellung dieses Mal nicht nur besonders gut, sondern auch besonders gross.

Von den 230 Eingaben wählte die dreiköpfige Jury 47 Kunstschaffende aus. Ihre aktuellen Werke bieten medial und thematisch einen breitgefächerten Einblick in die regionale Kunstproduktion. Zusätzlich wurden Miriam Sturzenegger und Irene Bisang mit je einem Preis gekürt.

Mehr Raum für Kunst
Im Jahr 2019 feiert die Kunstgesellschaft Luzern ihr 200-jähriges Bestehen. Grund genug, das Jubiläumsjahr mit einer Sonderausgabe der Jahresausstellung Zentralschweizer Kunstschaffen zu eröffnen. Denn bei der Gründung waren Künstler*innen aus der Region massgeblich beteiligt. «XL» bedeutet deshalb, dass die Ausstellungsfläche ausgedehnt wird. Dies erlaubte, mehr Künstler*innen aus der Zentralschweiz für einen Beitrag auszuwählen, und ermöglichte diesen, grössere, installative Arbeiten einzureichen.

Vielfältige Werke
So wird beispielsweise Jeremias Bucher sämtliche Tische des Kunstmuseums zu einer Säule stapeln, Miriam Sturzeneggers architektonischer Essay aus baulichen Fundstücke erinnert an eine Ausgrabungsstätte und Giacomo Santiago Rogado lässt das Publikum in einen Farbkubus eintauchen. Von Anna Margrit Annen, Nils Nova und Maria Zgraggen sind grossformatige Leinwände zu sehen, während Irene Bisang, Christian Indergand und Moritz Hossli mit Malerei, Foto und Video Geschichten erzählen, die teilweise auch unheimlich anmuten. Einige Kunstschaffende blicken mit einem Augenzwinkern auf die Gestaltung unserer Umwelt: So schnitzt René Odermatt Knüpfbilder wie wir sie aus Grossmutters Stube oder dem Brockenhaus kennen aus Massivholz, Martin Gut entwickelt ein Hochzeitskleid für den Mann und Niklaus Lenherr überträgt unbeabsichtigte Strassenbaugraffitis auf die Glaswand der Passarelle.

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