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Künstlerporträt | Jonas Burkhalter

Das mit 50 000 Franken dotierte Zuger Werkjahr geht an einen vielfältigen Künstler, der mit Objekten die Funktion der Kunst hinterfrägt.

Bis heute konnten über 400 Zuger Künstler*innen von der Förderung durch den Kanton profitieren. Jonas Burkhalter will mit dem Zuger Werkjahr seine fotografische Arbeit «Manhattan Project» weiterentwickeln und schliesslich in Buchform veröffentlichen. Der junge Zuger Künstler nimmt eine eigenständige Position im aktuellen Schweizer Kunstschaffen ein. Er arbeitet medienübergreifend mit grosser Präzision in den verschiedenen Disziplinen.

Zwischen Design und Skulptur
Die Entwicklung des Werkes unterliegt bei Jonas Burkhalter dem Prozessverlauf und birgt das Potenzial für Unerwartetes. Der Künstler befragt und reflektiert die Funktionen der Kunst, zum Beispiel mit Objekten, die zwischen Design und Skulptur changieren. In allen Arbeiten ist die forschende Suche erkennbar und alle Arbeiten laden die Betrachtenden dazu ein, sich auf die Suche zu begeben – nach Geschichten, nach Sinn, nach Funktion.
Seit seinem Abschluss 2010 Master of Fine Arts an der Hochschule Luzern – Design & Kunst arbeitet Burkhart als freischaffender Künstler. Er hat seine Arbeiten in verschiedenen Kunsträumen und Museen in der ganzen Schweiz in Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert.

Förderbeiträge 2019
Der Kanton Zug vergibt seit 1978 jährlich Förderbeiträge und unterstützt damit junge und talentierte Kunstschaffende im Kanton. 2019 erhielten neun Zuger Kunstschaffende aus den Bereichen bildende und angewandte Kunst, Musik, Film und Theater Förderbeiträge des Kantons. In der bildenden und angewandten Kunst waren das: Milan Hofstetter. Anina Hug, Maria-Cecilia Quadri, Denis Twerenbold und Daniel Züsli. In der Musik waren dies Martial In-Albon und Bianca Mayer. Insgesamt standen 120 000 Franken zur Verfügung, welche für das freie künstlerische Schaffen, die Umsetzung eines konkreten Projektes oder als Weiterbildungsbeitrag verwendet werden dürfen. Die Förderbeiträge wie auch das Werkjahr werden aus dem Lotteriefonds finanziert.

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