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Institut für Pathologie und Rechtsmedizin | Kantonsspital St.Gallen

Arbeiten bei Tageslicht, und das sogar in der Autopsie – möglich macht es der Neubau auf dem Areal des Kantonsspitals St.Gallen, der die Institute für Pathologie und Rechtsmedizin beherbergt.

Wandelbare Räume
Hier ist grösstmögliche Flexibilität gefragt: Um reibungslose Arbeitsabläufe und spätere Anpassungen zu gewährleisten, muss der Neubau der Institute für Pathologie und Rechtsmedizin des Kantonsspitals St.Gallen wandelbar sein. So können die Büros jederzeit in Labors umgewandelt werden, und umgekehrt. Die Labors sind in einem Raster von 1,50 Meter frei unterteilbar, und die technische Erschliessung ist nicht an die Räume gekoppelt. Die Medien verteilen sich ringförmig im Korridor.

Tageslicht bis ins Untergeschoss
Das Basler Architekturbüro Reto Gmür Silvia Gmür Architekten hat sich für das Projekt aber noch einen zweiten Schwerpunkt gesetzt: Das Licht. Auffallend ist die Fassade, deren Lamellen als Sonnenschutz dienen. Die Lamellen sind in ihrer Form so berechnet, dass sie das Licht im Sonnenverlauf optimal abschirmen, aber dennoch stets die Sicht nach aussen freigeben. Grosse Fenster und Sichtfenster in Wänden und Türen lassen das natürliche Licht zudem bis in die Korridore fliessen. Sogar in der Autopsie im Untergeschoss hat es grosszügige Fensterflächen. Von dort aus gelangt man auch in die «versenkten Gärten» – einen begrünten Hof, der das Gebäude umgibt.

Quadrat als Grundform
Die Grundform ist das Quadrat. Sie ist von aussen zu sehen und wiederholt sich im Innern. Durch die Drehung zum Gesamtgrundriss entstanden so Oberlichter, die wiederum natürliches Licht bis ins Parterre leiten. Als Kontrast zum Grün des Umfelds sind die Böden in starken Orangetönen gehalten.

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