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Video: Der Schweizer Regisseur Iwan Schumacher arbeitet gegenwärtig an einem Film-Porträt über die Künstlerin Zilla Leutenegger mit dem Titel «Heute bin ich Zilla».

Bündner Kunstmuseum | Zilla Leutenegger

Über die Bedeutung von Räumen als Speicher von Erinnerungen, als Orte der Sehnsucht, der Ängste und Träume, aber auch für Imagination.

Zilla Leutenegger gehört national und international zu den bekanntesten Schweizer Künstler*innen der Gegenwartskunst. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Das Bündner Kunstmuseum widmet ihr nun eine umfangreiche Werkschau. Es ist eine Begegnung mit einer Künstlerin, die uns wie kaum jemand sonst mit ihrer eigenen, typischen Bildsprache und viel Poesie in ihren Bann zieht.

Zilla Leutenegger (*1968, Zürich) lebt und arbeitet in Zürich und Soazza. Nach dem Besuch der Handelsschule in Chur und der Textilfachschule Zürich arbeitete die Künstlerin während mehrerer Jahre als Einkäuferin für eine Bekleidungsfirma in Zürich. Von 1995 bis 1999 studierte sie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich, Studiengang Bildende Kunst. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2001, 2002 und 2004 Stipendium für bildende Kunst der Stadt Zürich, 2004 Manor Kunstpreis Chur und 2005 Eidgenössischer Preis für Kunst. Beteiligung an zahlreichen nationalen und internationalen Gruppenausstellungen.

Weitläufige Salons
Die Ausstellung wird als grosses Kontinuum eingerichtet und erlaubt den Besuchenden, auf ihrem Rundgang durch Aussen- und Innenräume zu gehen, durch weitläufige Salons und in eine Flucht intimer Zimmer, vom Hellen ins Dunkle und vom Dunkeln ins Helle. Sie integriert ältere Arbeiten und verbindet diese mit neuen Werken, die hier erstmals gezeigt werden. Installationen, Projektionen und grossformatige Bildwerke schaffen zusammen eine Welt, die ganz privat und doch allgemein erscheint, weil wir uns in ihr erkennen und sie uns mit unseren Erinnerungen und Assoziationen zum Teil des Ganzen werden lässt.

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