© Hans Eichenberger, mit Samuel Gerber und Ueli Berger im Bistro Halen

Architekturforum Zürich | Hans Eichenberger

Hans Eichenberger (*1926) zählt zu den Protogonisten der Schweizer Wohnkultur. Der Einfluss seines Werkes ist bis heute spürbar. Das Architekturforum Zürich widmet dem Berner Architekten und Designer seine diesjährige Sonderausstellung.

Hommage zum 90. Geburtstag
Obwohl Hans Eichenberger mit seinem Werk die Wohnkultur der 1960er und 1970er Jahren massgeblich beeinflusste, war der Berner Architekt und Designer bisher lediglich einem kleinen Fachkreis bekannt. Als Hommage zum 90. Geburtstag Eichenbergers wird sein Werk 2016 erstmals einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert. Zum einen wurde Hans Eichenberger mit dem diesjährigen Grand Prix Design des Bundesamts für Kultur ausgezeichnet, zum anderen widmet ihm das Architekturforum Zürich seine diesjährige Sonderausstellung.

Stilprägend bis heute
Die Ausstellung zeigt das Wirken des Designers und Innenarchitekten Hans Eichenberger in all seinen Facetten auf, und es wird einem bewusst, dass er eine Schlüsselposition innerhalb einer bestimmten Schweizer Wohnära einnahm, welche bis heute Auswirkungen hat. Thematische Schwerpunkte der Ausstellung und des Rahmenprogrammes mit Abendanlässen und Sonntagsmatinées sind seine in den 1950er- bis 1970er-Jahren entworfenen und hergestellten Möbel. Eichenbergers Werk zeugt von einer konstanten schöpferischen Tätigkeit und ist seit den 1950er-Jahren von zahlreichen Begegnungen mit Persönlichkeiten des Schweizer Designs mitgeprägt, darunter Max Bill, Alfred Roth, Teo Jakob, Robert Haussmann, Kurt Thut, Alfred Hablützel und das Architektenkollektiv Atelier 5.

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