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Anna Göldi Museum | SchweigenPunkt

Franziska Greber beschäftigt sich seit langer Zeit in ihrer Kunst mit Diskrimierung und Gewalt und engagiert sich für Frauen- und Menschenrechte.

Im Anna Göldi Museum zeigt sie nun ihre aktuellen Arbeiten. Mit ihrer Ausstellung katapultiert die Künstlerin ihre Besucher*innen in schwindelerregende Höhen. Über die labyrinthisch angelegten Treppen gelangt man zu verschiedenen Installationen, welche interaktiv zu erleben sind. Ein sinnliches Erlebnis das berührt, die Augen öffnet und, nicht zuletzt, Mut macht zu reden.

Installationen der Schweizer Künstlerin Franziska Greber

2016 initiierte sie in Simbabwe das internationale Kunstprojekt WOMEN IN THE DARK. Frauen, die im Dunkeln der Gesellschaft leben, erhalten die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, Verletzungen, Hoffnungen und Wünsche auf weisse Blusen mit einem roten Permanentstift zu schreiben. In jedem Land wird eine Kooperation aufgebaut, welche WOMEN IN THE DARK vor Ort durchführt. Bisher beteiligen sich acht Länder – Simbabwe, Seychellen, Mauritius, China, Indien, Chile, Deutschland und die Schweiz. Das Schreiben der Frauen fliesst in den künstlerischen Prozess, der ihre Botschaften aufgreift und zu unterschiedlichen Installationen der Kleidungsstücke, der Texte, Fotos und des Videomaterials führt. Die Stimmen der Frauen werden hör- und erlebbar – das Schweigen gebrochen.

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