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Traumland

Zürich an Heiligabend. Die Sozialarbeiterin Judith kümmert sich um Prostituierte – und lebt ihre eigenen sexuellen Phantasien mit einem Polizisten aus. Das Familienidyll von Lena zerbricht, als sie entdeckt, dass ihr Mann sie mit Prostituierten betrügt.

Zum Film
Ein Scherbenhaufen scheint das Familienleben von Rolf zu sein: Er ist frisch von seiner Frau getrennt, und bald will auch seine Tochter nichts mehr von ihm wissen. Die einsame Witwe Maria schliesslich lädt den ebenfalls verwitweten Juan zum Abendessen ein. Die Wege all dieser Protagonisten kreuzen jenen der 18-jährigen Bulgarin Mia, die als Strassenprostituierte über die Runden zu kommen sucht. Die Begegnungen mit der jungen Frau lassen die Fassaden bröckeln – nach und nach kommen Lügen, Schmerz und die Sehnsucht nach Nähe und echter Verbundenheit zum Vorschein. Ein Film über die Suche nach emotionaler Geborgenheit, über Beziehungen, Begehren und Verrat. Die Suche nach Liebe ist ein seltsames Spiel. Und zuweilen ein zerstörerisches.

Stimmen
Petra Volpe befördert das Ineinanderfliessen von Fiktionalität und kühler dokumentarischer Bildhaftigkeit […]: «Traumland» ist ein hochemotionaler, stark besetzter Film von universeller Strahlkraft. Michael Lang, cineman.ch | «Traumland» ist gestalterisch und dramaturgisch beklemmend konsequent. […] Petra Volpe ist hier ein eindrücklicher Beweis filmischen Könnens gelungen, mit einem hochkarätigen Schauspielerensemble von dem andere noch lange nur träumen dürften. Michael Sennhauser, sennhauserfilmblog.ch | Es ist ein bewegendes und auch bestürzendes Werk, das seine Protagonisten, vor allem aber das Kinopublikum diese Stadt mit anderen Augen sehen lässt. Susanne Ostwald, nzz.ch

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