Jetzt im Kino
Player laden ...

Swan Song

Über die Wiederentdeckung seiner selbst und wie man dabei umwerfend aussieht – witzig und bittersüss

Regisseur Todd Stephens widmet seinen neuen Film der einstigen Schwulenikone seiner Heimatstadt, die im tiefsten Mittleren Westen der USA liegt. Es sei ein besagter Mann namens «Pat» gewesen, der ihn inspirierte «Edge of Seventeen» (1998) zu schreiben – das Drehbuch, das seinen beruflichen Werdegang bestimmte. Nun begibt er sich auf die Spuren seiner Muse oder wie selbst sagt: «‹Swan Song› ist ein Liebesbrief an die rasant dahinschwindende ‹Schwulenkultur› in Amerika.»

Swan Song | Synopsis

Pat Pitsenbarger (Udo Kier), Coiffeur im Ruhestand und lokale Ikone, fristet sein Dasein in der Enge des Pflegeheims in der Kleinstadt Sandusky, Ohio. Mit dem Leben hat er längst abgeschlossen. Doch als Pat erfährt, dass der letzte Wunsch einer ehemaligen Kundin darin bestand, dass er sie für ihre letzte Reise frisiert, fasst er neue Lebensenergie. Er begibt sich auf einen epischen Trip durch Sandusky, um sich den Geistern seiner Vergangenheit zu stellen – und um die besten Beauty-Produkte für den Job zu besorgen.

Swan Song | Stimmen

«Man könnte sagen, Udo Kier ist [in seiner Rolle] eine Offenbarung, aber langjährige Udo-Fans wussten schon immer, dass er eine solche Leistung ablieferrn kann.» – Glenn Kenny, The New York Times | «‹Swan Song› ist ein ungeheuer zärtlicher Liebesbrief an jemanden, der unzählige Schläge und Tritte überlebt hat, die mit dem Leben eines offen schwulen Mannes in einer kleinen, konservativen Gegend einhergingen.» – Alison Willmore, Vulture | «‹Swan Song› setzt den überragenden Kultdarsteller Udo Kier als alternden Paradiesvogel herrlich in Szene.» – ZFF

weniger lesen

arttv Dossiers

Kulturnachrichten

CLICK Unser eMagazin