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Return to Dust

Visuell beeindruckend und zutiefst menschlich: «Return to Dust» ist geprägt von unaufdringlicher Zärtlichkeit und der sanften Entdeckung von Liebe

Der chinesische Bauer Ma bewirtschaftet das Land mit Esel und Pflug. Da er der Letzte in seiner Familie ist, der nicht verheiratet ist, soll er Guiying ehelichen, eine Frau mit schwacher Gesundheit. Die beiden entdecken gemeinsam die Liebe in dieser romantischen Erzählung von grosser Zärtlichkeit und atemberaubender Schönheit, die die Kontraste im heutigen China widerspiegelt.

Return to Dust | Synopsis

Ma und Guiying leben auf dem Land und führen ein isoliertes und eher beschwerliches Leben: Der schweigsame Bauer Ma ist das letzte unverheiratete Mitglied seiner Familie; Guiying ist körperlich fragil, unfruchtbar und über das im ländlichen China übliche Heiratsalter weit hinaus. In der zwischen ihnen von den Familien arrangierten Ehe treffen sie als zwei Fremde aufeinander, die Vereinzelung und Demütigungen gewohnt sind. Die Heirat könnte alles nur noch verschlimmern, doch für Ma und Guiying wird sie im bewegenden und grossartig fotografierten Spielfilm «Return to Dust» des jungen Regisseurs Li Ruijun zur Chance. Sie entdecken ihre gemeinsame Bestimmung. Sie lernen, Nähe zuzulassen, sich auszusprechen, füreinander zu sorgen und zu lächeln – trotz der harten Feldarbeit, mit der sie ihren Lebensunterhalt bestreiten, und trotz der Herausforderungen, die sie gemeinsam bewältigen müssen. Regisseur Li Ruijun kennt das Leben in der Region und weiss sehr genau, wovon er erzählt. Für die Dreharbeiten ist er in sein eigenes Heimatdorf Gaotai in die nordwestchinesische Provinz Gansu nahe der Wüste Gobi zurückgekehrt, feiert die Schönheiten der Natur und thematisiert Zwangsverstädterung und Entwurzelung. Doch vor allem geht es ihm darum, wie seine arglosen und verletzlichen Figuren die Welt sehen. Ihnen gelten seine Liebe und sein Vertrauen.

Return to Dust | Stimmen

«Eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei Aussenseitern.» – Radio RBB, Berlin | «Nicht bloss beeindruckend, sondern sehr nahe jenem Bereich, wo Begriffe wie ‹Meisterwerk› oder ‹filmische Offenbarung› angemessen klingen. – Eine tief berührende Parabel über die Arbeit am eigenen Glück.» – Dominic Schmid, Wochenzeitung | «Li Ruijun entwirft mit diesem elegischen Drama eine feine und anrührende Parabel über die menschliche Natur. […] Darüber hinaus geht es im Film um eine singuläre Liebesgeschichte, die so zärtlich und natürlich wirkt, wie sie schon lange nicht mehr erzählt wurde.» – Outnow, Teresa Vena

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