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Kino Xenix Hommage | Faye Dunaway

Mit «Bonnie and Clyde» gelang Faye Dunaway der internationale Durchbruch. «Sie war tragisch, poetisch, verletzlich und sexy», beschreibt sie die Figur der rebellischen Bonnie Parker, mit der sie zu einer Ikone der 68er-Bewegung wurde.

Hommage an Faye Dunaway
Durch Filme wie «Bonnie and Clyde» oder «Chinatown» wurde Faye Dunaway zum Gesicht von New Hollywood und zur Ikone einer ganzen Generation. Und mit ihrem unverwechselbaren Stil sowie den extravaganten Kostümen, die sie in ihren frühen Filmen vorführte und die bisweilen von ihren schauspielerischen Leistungen abzulenken drohten, prägte sie die späten Sechziger- sowie die Siebzigerjahre. Faye Dunaways Schauspielkarriere umfasst fast fünf Jahrzehnte, doch grosse Rollen sind seit Ende der Neunzigerjahre selten geworden. Das Kino Xenix in Zürich ehrt sie nun mit einer umfangreichen Filmreihe.

Neue Karriere als Regisseurin
Faye Dunaway fühlt sich für eine neue Karriere alles andere als zu alt – derzeit versucht sie sich erstmals als Regisseurin und bringt das Leben der legendären Maria Callas auf die Leinwand. «Master Class», der auch auf einem eigenen Drehbuch beruht, soll nächstes Jahr in die Kinos kommen.

Zum Film «Bonnie and Clyde»
Die abenteuerliche und tragisch endende Geschichte eines Gangsterpaares im amerikanischen Südwesten zur Zeit der Depression: Es beginnt im Übermut mit den ersten, slapstickartig inszenierten Raubüberfällen der Bonnie Parker und des Clyde Barrow und der daraus resultierenden Euphorie. Darauf folgen Banküberfälle als heitere Moritaten und schon bald – Ernüchterung. Fast mechanisch wird weitergeraubt, -geschossen und -geflohen. Bis zum unausweichlichen Ende. Und «was gleichsam im Zeitraffer anhebt, endet in der Zeitlupe des letzten Tanzes, den das Paar unter den Kugeln der Polizei tanzen muss». Arthur Penns legendäres Gangster-Epos über den Traum von Freiheit und Reichtum jenseits von Recht und Ordnung beruht auf wahren Begebenheiten. Eine formal bestechende, souveräne Aussenseiterballade, in der sowohl die Nostalgie der Roaring Twenties als auch der Geist der jungen Rebellen der Sechziger mitschwingt und die zugleich Liebesfilm, Komödie, Tragödie und romantisches Melodrama ist. Zum Einsatz kommt eine der wenigen noch gut erhaltenen Filmkopien, für die das Kino Xenis speziell deutsche Untertitel anfertigen liess.

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