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Kino | The Day The Earth Stood Still

Teils originelles, teils aber nicht gross überzeugendes Remake eines aus dem Jahre 1951, heute als Kultfilm geltenden SciFi-Streifens. Mit Keanu Reeves («Matrix»).

Synopsis: Die weltweite PR-Maschine und der Titel sagen es: Heute ist der Tag gewesen, an dem Mutter Erde stillstand. Auf der ganzen Welt tauchten fremdartige Sphären auf, die global für Unruhen und Panik sorgten. Mit ihnen erschien Klaatu (Keanu Reeves, «Matrix»-Triologie), Repräsentant einer mächtigen Allianz von fremden Planeten, die die Erde und die gesamte Menschheit seit geraumer Zeit beobachten.
Eiligst stellte die amerikanische Regierung ein Team von Wissenschaftern zusammen, um das Rätsel der Erscheinungen zu lösen und sich vor einer eventuellen, bevorstehenden Bedrohung zu stellen. Unter Ihnen befand sich die Biologin Helen (Jennifer Connelly, Oscar für «A Beautiful Mind»), die nach und nach das gesamte Ausmass von Klaatus Auftrag, der sich auf überraschender Weise als «Freund der Erde» entpuppt, zu begreifen begann…

Kritik: Basierend auf dem gleichnamigen Klassiker aus dem Jahre 1951, ein im Gegensatz zum Original (Oscar), nicht sehr überzeugendes Remake. Regisseur Scott Derrickson, der für den guten Horrorfilm «The Exorcism Of Emily Rose» verantwortlich zeichnet, versuchte die Science-Fiction-Story der heutigen, Natur zerstörenden Zeit anzupassen. Der Film ist in der Anfangsphase einnehmend und gut gemacht. Keanu mimt den «Helden» praktisch mit einem einzigen Gesichtausdruck und fast wortlos, was gut zur Rolle und zur anfänglichen Spannung passt. Schauspielerisch bietet aber der kleine Jayden Smith, Sohn von Schauspieler Will Smith, weit mehr! Die diversen, ersten Kontaktversuche des Ausserirdischen und seinem Riesenrobot mit den Erdlingen ist interessant ausgefallen. Dann aber lässt die Spannung rasant nach. Die Spezialeffekte, die zu Beginn noch ansprechend anzusehen sind, werden zusehends schlechter. Manchmal hat man das Gefühl, das Geld sei den Produzenten ausgegangen und dies sei der Grund. Leider wird auch der Plot immer schwächer, so dass der Schluss total ins Leere fliegt. Wie Klaatu…

Benny Furth

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