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Interview | Joachim Lafosse

Das harmonische Zusammenleben einer jungen Familie entwickelt sich zum Albtraum. Subtil und feinfühlig erzählt der Regisseur Joachim Lafosse diese Familiengeschichte, die ein dramatisches Ende findet. art-tv.ch sprach mit dem belgischen Filmemacher.

Zum Film
Mounir (Tahar Rahim) und Murielle (Émilie Dequenne) sind verliebt und wollen heiraten. Trauzeuge soll der Arzt André (Niels Arestrup) sein, der seit Jahren Mounirs väterlicher Freund ist und diesem ein Leben in finanzieller Sicherheit ermöglicht. Da Mounir schon vorher in Andrés Wohnung gelebt hat, zieht Murielle nun bei den beiden ein. Das erste Kind, ein Mädchen, lässt nicht lange auf sich warten. Bald folgen zwei weitere, und aus dem Liebespaar wird eine junge Familie. André kümmert sich weiterhin fürsorglich um sie, und die drei Mädchen haben ihn längst ins Herz geschlossen. Doch Murielle fühlt sich je länger je mehr gefangen in der Abhängigkeit von André. So schlägt sie Mounir vor, zusammen nach Marokko zu ziehen, wo dessen Eltern wohnen. Als André davon erfährt, reagiert er enttäuscht und unwirsch. Mounir gibt klein bei und überzeugt Murielle, anstatt nach Marokko zu ziehen zusammen mit André ein Haus zu kaufen, damit die Familie mehr Platz hat. Doch Murielles Probleme sind damit nicht gelöst, im Gegenteil, ihre Depressionen werden immer stärker.

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