«Es ist weniger ein Schritt nach vorn als vielmehr einer zur Seite. Eine Betrachtung. Ein Blick darauf, wie äussere Bedingungen unsere innere Welt beeinflussen und formen können.» - Jacqueline Zünd. Mit DON'T LET THE SUN präsentiert die Schweizer Regisseurin ihre erste Spielfilm-Arbeit nach einer Reihe markanter dokumentarischer Werke. Wie bei Zünd üblich, in eindrücklichen Bildern, die man sich am liebsten als Fotos an die Wand hängen würde.
DON'T LET THE SUN
- Publiziert am 1. Januar 2026
Ein unerträglich heisser Ort. Menschliche Nähe ist rar geworden, und die Einsamkeit treibt seltsame Blüten.
DON’T LET THE SUN | SYNOPSIS
Die unerträgliche Hitze zwingt die Menschen dazu, ihr Leben nachts zu leben. Sie entfernen sich voneinander und leben in einer seltsamen Art von Einsamkeit. Hier bietet Jonah Fremden Trost. Weil menschliche Nähe rar geworden ist, füllt sein Engagement eine Lücke. Jonah fällt es nicht schwer, jemand anderes zu sein und das Leben anderer nachzuspielen – bis die Rolle als Vater für die 9-jährige Nika sein eigenes Leben komplett in Frage stellt. Als sie sich Jonah langsam öffnet, weckt sie etwas in ihm, das er schon lange verloren geglaubt hatte.


