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Die Innerschweizer Künstlerin Barbara Gwerder in der imposanten, schroffen Bergwelt des Muotatals (SZ) und der Ruosalp (UR).

Dokumentarfilm | Über den Tannen

Auf Augenhöhe mit einer Künstlerin, die sich alles abverlangt, um die Grenzen ihrer Ausdrucksweise malerisch auszuloten.

Das grösste Atelier der Welt nennt die Innerschweizer Künstlerin Barbara Gwerder ihr eigen: Auf 1800 Meter über dem Meer, unter freiem Himmel, umgeben von einem archaisch mächtigen, alles überragendem Felsmassiv, hat sie ihre Leinwand aufgestellt und versucht Tag für Tag etwas einzufangen von der Urgewalt der Bergwelt im Wechsel der vier Jahreszeiten und den entsprechenden klimatischen Veränderungen.

Zum Film
«Über den Tannen» zeigt das künstlerische Schaffen von Barbara Gwerder in der imposanten, schroffen Bergwelt des Muotatals (SZ) und der Ruosalp (UR). Der Film folgt den Spuren der Künstlerin, die auf der Suche nach Bildern ihren eigenen Emotionen und Ängsten ausgeliefert ist. Auf 1800 Meter über dem Meer prägt die Einfachheit und Entbehrung das Leben. Nach dunklen, einsamen Abenden in der kargen Hütte malt die Künstlerin grossformatige Bilder. Gwerder hat 2015 den renommierten, mit Fr. 100‘000 dotierten «Prix Fems» gewonnen, der ihr ermöglichte, ihre Arbeit über ein Jahr lang in den Bergen weiterzuführen. Es sind über sechzig Werke entstanden, die im Februar 2018 im Musée Espace Arlaud in Lausanne erstmals öffentlich gezeigt wurden. Der Film schafft eine berührende Nähe zur Künstlerin und ihrem Schaffen. Auf Augenhöhe erlebt man eine in sich hineinhorchende Künstlerin, die sich alles abverlangt, um die Grenzen ihrer Ausdrucksweise malerisch auszuloten. Durch alle Jahreszyklen hindurch arbeitet sie unermüdlich an ihrer Malerei und verwischt die Konturen alter malerischer Traditionen.

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