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Spannende kleine Geschichten vom Leben ausserhalb der Olympia-Mauer in Rio de Janeiro - und vom Kampf der hier beheimateten Menschen gegen den Bürgermeister, der sie vertreiben will.

Dokumentarfilm | Favela Olímpica

Von den Schattenseiten der olympischen Spiele.

Zwei Jahre vor der Olympiade in Rio de Janeiro. Innerhalb der Mauer wird der olympische Park errichtet, ausserhalb der Mauer leben die Menschen in ihrer Favela. Für den Bürgermeister von Rio ist dieser Ort ein Schandfleck, den er Verschwinden lassen will, bevor die Gäste aus aller Welt in seine Stadt reisen. Doch die Bewohner*innen wehren sich dagegen, und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Zum Film
Während die Olympischen Spiele immer näher kommen, bereitet sich Rio de Janeiro vor, die internationale Gemeinschaft zu empfangen. Luxusherbergen, Sporthallen und Stadien werden errichtet. Alles muss perfekt sein, um auf den Fernsehbildschirmen der Welt zu glänzen. Doch als der Aufbau mit grossen Schritten voranschreitet, wird gleichzeitig der Abbruch zum Problem. Einen Steinwurf vom Olympischen Park entfernt liegt die Favela de Vila Autódromo, Schmutzfleck auf der Postkartenidylle Rios. Der Bürgermeister unternimmt alles, um die Bewohner*innen der Favela zu vertreiben. Täglich werden sie unter Druck gesetzt, es werden ihnen Entschädigungen oder andere Wohnungen in Aussicht gestellt.

Nichts scheint die Bulldozer aufhalten zu können, die in wenigen Minuten Lebensraum zerstören, der über Generationen, oft eigenhändig, aufgebaut wurde. Doch es gibt ein paar Bewohner*innen, die sich weigern, dem Druck der Stadtverwaltung nachzugeben: Die zierliche Penha wiedersetzt sich mit unerschütterlichem Willen, Luis, der Sportler, filmt jede Bewegung des Gegners und Delmo bemalt heroisch die letzten Mauern, die stehen geblieben sind, mit Anklageschriften. Die Zeit vergeht, die Häuser fallen, der Kampf zwischen den beiden Lagern wird immer heftiger, und es bleiben nur noch 2 Jahre bis die Olympische Flamme in Rio brennen soll…

Stimmen
«Mit einem unglaublichen Feingefühl, das grosse Emotionen weckt, macht der Filmemacher aus ihrem hartnäckigen Kampf ein bemerkenswertes Zeitdokument.» – L’Express | «Wunderbar erzählt Samuel Chalard die kleinen und grossen Geschichten und lässt uns die Bewohner als aussergewöhnliche Protagonisten entdecken.» – Le Temps | «Der Film fesselt von der ersten bis zur letzten Szene.» – Der Landbote.

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