Buser gehört zu den einflussreichsten Architektinnen der Schweiz. Ihre Projekte zeigen, dass nachhaltiges Bauen nicht Verzicht bedeutet, sondern Kreativität freisetzt – indem Bestehendes weitergedacht, weitergebaut und weitergelebt wird. Regisseurin Gabriela Schärer porträtiert mit ihrem Film eine Architektin, die mehr verkörpert als Architektur im Dienste optimierter Rendite und Ausnützung.
BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT
Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser prägt mit Umnutzungen, Wiederverwendung und einer sozialen Vision eine neue Baukultur.
BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT | SYNOPSIS
Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut sie mit recyceltem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale in urbane Lebensräume, die für einen sorgsamen Umgang mit unserer Umwelt und miteinander stehen. So sind in Winterthur, Basel und Zürich öffentliche Räume entstanden, die zukunftsweisende Begegnungsorte sind. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist sie ein Vorbild für die junge Generation, die sich für eine nachhaltigere und gerechtere Welt einsetzt. Barbara Buser ist eine Pionierin der Nachhaltigkeit, die durch ihre Weitsicht, ihren Durchsetzungswillen und ihre unbändige Schaffenskraft beeindruckt.
Weiterbauen statt Wegwerfen
Geprägt durch ihre frühen Arbeitsjahre in Afrika lernte Barbara Buser, mit knappen Ressourcen zu bauen. Daraus entstand ihre Überzeugung: Bestehende Bauten sind keine Last, sondern ein Schatz. Mit der 1995 gegründeten Bauteilbörse Basel setzte sie ein frühes Zeichen für Wiederverwendung. Später entwickelte sie mit dem baubüro in situ eine Architektur, die vorhandene Gebäude transformiert statt ersetzt – immer im Dialog mit Ort, Geschichte und Nutzung.
Orte für Menschen
Bekannte Projekte wie das Unternehmen Mitte, das Gundeldinger Feld oder die Alte Markthalle in Basel zeigen ihren Ansatz: Architektur als sozialer Raum. Ihre Gebäude sollen belebt, genutzt und angeeignet werden. Für dieses Denken erhielt sie grosse Anerkennung, unter anderem den Prix Meret Oppenheim und den Basler Kulturpreis. Barbara Buser steht für eine Baukultur mit Verantwortung – gegenüber der Stadt, der Geschichte und der Zukunft.
Von breitem Interesse
Darum ist BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT nicht nur für Architekturliebhaber:innen spannend, sondern für alle, die sich dafür interessieren, wie Städte leben, wie Orte Geschichten tragen – und wie wir verantwortungsvoll mit dem umgehen können, was schon da ist. Und das obwohl man das Wort Nachhaltigkeit schon fast nicht mehr hören kann.
