À BICYCLETTE ! thematisiert einen persönlichen Verlust, ohne daraus ein klassisches Trauerdrama zu machen. Gemeinsam mit seinem Freund und Schauspielkollegen Philippe Rebbot folgt Mathias Mlekuz mit dem Fahrrad jener Route, die sein verstorbener Sohn Youri einige Jahre zuvor zurückgelegt hatte. In Frankreich entwickelte sich das ungewöhnliche Roadmovie mit rund 550’000 Kinoeintritten zu einem ausserordentlichen Publikumserfolg.
À BICYCLETTE ! – Schmerz und Komik bewusst nebeneinandergestellt
Regisseur und Schauspieler Mathias Mlekuz verarbeitet mit seinem Film den Tod seines Sohnes Youri.
À BICYCLETTE |SYNOPSIS
Mathias nimmt seinen besten Freund Philippe und Foxterrier Lucky mit auf eine Veloreise von der französischen Atlantikküste bis zum Schwarzen Meer. Gemeinsam wollen sie den Weg nachvollziehen, den Mathias’ Sohn Youri mit dem Fahrrad zurückgelegt hatte, bevor er ums Leben kam. Was als leiser Bewältigungsversuch beginnt, entwickelt sich zu einem überraschend heiteren Abenteuer voller unerwarteter Begegnungen. Mit jeder Etappe nähern sich die beiden Freunde dem Verlust – mal auf berührende, mal auf humorvolle Weise. Zugleich feiern sie das Leben und ihre Freundschaft.

Zwischen Dokumentation und Inszenierung
Mlekuz und Rebbot treten unter ihren eigenen Namen auf. Reale Erlebnisse, spontane Begegnungen und inszenierte Szenen verbinden sich zu einem Roadmovie zwischen Dokumentarfilm und Tragikomödie. Das Zusammenspiel der beiden Männer verleiht dem Film Wärme und überraschend viel Situationskomik.
Leichtigkeit trotz Verlust
À BICYCLETTE ! erzählt von Trauer, Freundschaft und der schwierigen Rückkehr ins Leben. Der Film vermeidet Pathos und Sentimentalität und lässt Schmerz und Komik bewusst nebeneinanderstehen. So entsteht eine sehr persönliche und zugleich universelle Auseinandersetzung mit Erinnerung und Abschied.
Mehrfach ausgezeichnet
Seine Weltpremiere feierte À BICYCLETTE ! 2024 im Wettbewerb des Festival du film francophone d’Angoulême. Dort gewann der Film gleich drei Auszeichnungen: den Valois für die beste Regie für Mathias Mlekuz, den Publikumspreis und den Preis für die Filmmusik von Pascal Lengagne.Beim Festival 2 Cinéma 2 Valenciennes folgten ein weiterer Publikumspreis sowie der Darstellerpreis für Philippe Rebbot. Zudem wurde À BICYCLETTE ! für den César 2026 als bester Dokumentarfilm nominiert.
Auch kommerziell fand der Film sein Publikum: In Frankreich verzeichnete À BICYCLETTE ! insgesamt 549’478 Kinoeintritte. Bereits am ersten Tag wurden einschliesslich der Vorpremieren 37’447 Eintritte gezählt.
